Infrastruktur

Tirol investiert: Viel Geld für Straßen und Bahnen

Das Land Tirol investiert heuer 160 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur, darunter in ein großes gemeinsames Projekt mit den ÖBB. Ziel sei nicht nur die Verbesserung der Mobilität, sondern auch die Belebung der Konjunktur in schweren Zeiten, so die türkis-grüne Regierung.

Die Tiroler Landesregierung hat ein Paket für Verkehrs- und Schieneninfrastruktur in der Höhe von 160 Mio. Euro geschnürt, um die Mobilität auf Straße und Schiene zu verbessern und die Konjunktur in Krisenzeiten zu beleben. Rund 67 Mio. Euro davon sollen in ein Projekt mit der ÖBB fließen, hier werde noch verhandelt, berichteten Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) und LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) im Rahmen einer Pressekonferenz im Innsbrucker Landhaus.

Mobilität sei ein "Zukunftsthema" betonte auch LHStv. Josef Geisler (ÖVP) und verwies auf die Energiewende. Der Ausbau der Zillertalbahn komme nicht nur Touristen zugute, sondern insbesondere auch Pendlern und Anrainern. Die Bahn soll etwa, so Geisler, direkt "an die Bergbahnen angehängt werden". Zudem sollen Park & Ride Gelegenheiten geschaffen werden. Auch in die Radinfrastruktur soll kräftig investiert werden.

Felipe sprach von einer "Weichenstellung für die Zukunft" und "Investitionen gegen die Klimakrise" - einer Krise, für die es, so Felipe, "keine Impfungen gibt". Die Investitionen seien ein "wichtiges Signal in schwierigen Zeiten". Landeshauptmann Platter sprach indes von einer "Konjunkturbelebung". Das Paket umfasse unterschiedliche Projekte mit unterschiedlichen Laufzeiten, berichtete Felipe. Manche Vorhaben - wie der Ausbau der Tram-Verbindungen von Rum beziehungsweise Völs nach Innsbruck-Stadt - seien bis 2025 ausgelegt. Andere, insbesondere Projekte die Schieneninfrastruktur betreffend, sollen 2030 fertiggestellt werden. (apa/red)

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