Stahlindustrie

Thyssenkrupp verlängert Kurzarbeit

Der von der Coronakrise schwer gebeutelte deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp verlängert die Kurzarbeit. Es werde auch über Ende Juli hinaus weiterhin Kurzarbeit geben, sagte ein Sprecher.

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Der von der Coronakrise schwer gebeutelte deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp verlängert die Kurzarbeit. Es werde auch über Ende Juli hinaus weiterhin Kurzarbeit geben, sagte ein Sprecher.

"Aufgrund der gesamtwirtschaftlich erst langsam wieder hochlaufenden Beschäftigung ist zu erwarten, dass uns das Thema Kurzarbeit möglicherweise noch bis zum Jahresende in abnehmendem Umfang begleiten wird." Zahlen nannte der Konzern nicht.

Thyssenkrupp nutzt seit Mai im größeren Maße Kurzarbeit, unter anderem in der Stahlsparte. In einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Brief des Vorstands an die Mitarbeiter hatte es seinerzeit geheißen: "Anfang Mai sind mehr als 30.000 Mitarbeitende weltweit in Kurzarbeit bzw. in einem vergleichbaren Status.

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Diese Zahl wird in den nächsten Wochen wahrscheinlich noch weiter zunehmen, da oft zunächst Überstunden und Urlaub abgebaut werden." Über die jetzige Verlängerung hatte zuerst die "WirtschafsWoche" berichtet. (reuters/apa/red)