Ansichtssache

Spannende Kooperations-Projekte

Fachhochschulen und Industrie treiben Forschung und Entwicklung gemeinsam voran. So entsteht etwa ein Labor für Industrie 4.0, der Vertrieb komplexer Technik, der modernste OP des Landes oder ein miniaturisierter Solar-Wechselrichter. INDUSTRIEMAGAZIN hat sich die aktuellen Top-Projekte angesehen.

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FH Burgenland, FH Kärnten: Unter Beobachtung

 

Die zehn Häuser sind äußerlich völlig identisch – sie bestehen jedoch aus unterschiedlichen Baustoffen. Der „Viva Forschungspark“ von Baumit am Standort Wopfing ist der größte seiner Art in Europa. Rund um die Uhr werden hier computergesteuert Messungen durchgeführt. 33 Mess-Sonden erfassen monatlich über eine Million Daten. Gemessen werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, toxische Belastungen, Gerüche, Feinstaub, Akustik und Schall oder der Energieverbrauch. Baumit arbeitet hier mit mehreren Forschungseinrichtungen zusammen, beim Thema Luft setzt das Unternehmen auf die Expertise des Departments Energie-Umweltmanagement der FH Burgenland. Um die Wirkung der Baumaterialien unter realen Bedingungen analysieren zu können, wird deren Einfluss auf das Raumluftfeuchtigkeitsverhalten nun in den neuen Forschungshäusern experimentell untersucht. Parallel dazu helfen Simulationsmodelle, die physikalischen Transportvorgänge in den Baustoffen zu optimieren. Ebenfalls mit Baumit führt die FH Kärnten In-situ-Analysen neuartiger Multifunktions- bzw. Energiefassaden durch. Es geht darum, Lösungen zu entwickeln, um Photovoltaik in ein Wärmedämmverbundsystem zu integrieren. Die Kooperation der FH mit w&p und Energetica Energietechnik ist zunächst auf drei Jahre angesetzt. Ausgehend von einem bewährten System, wurde eine Möglichkeit gefunden, die Photovoltaikmodule durch eine spezielle Klebetechnik direkt auf dem Wärmedämmverbundsystem zu befestigen, ohne eine aufwendige Metall-Unterkonstruktion herstellen zu müssen. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Kenntnis der bauphysikalischen Wechselwirkung der beiden Teilsysteme WDVS und Photovoltaiksystem und die Untersuchung der wesentlichen Einflussfaktoren.

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FH Technikum Wien: 4.0 zum Anfassen

 

Wenn sich Unternehmen wie Siemens, Wittmann, Festo, Kuka, ABB und SMC zusammentun, darf man einiges erwarten: Herausgekommen ist die "Fabrik der Zukunft" an der FH Technikum Wien. Labor und Showroom in einem, werden hier neue, effiziente Industrie-4.0-Produktionsprozesse simuliert und fließen in die Lehre in verschiedenen Bachelor- und Master-Studiengängen der Fachhochschule ein. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem kundengesteuerte, auslastungsoptimierte Produktion mit Losgröße 1, selbstoptimierende Systeme durch agentenbasierte Prozesssteuerung, sichere und einfache Kommunikation zwischen Mensch, Maschinen und Objekten durch Vernetzung und Bauteilverfolgung in Echtzeit sowie die Zukunftstechnologie Data Mining mit Shopfloor-Management, also der systemische Einsatz von Ontologien zur Vermeidung von Big Data.

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MCI Management Center Innsbruck: Endlich Geschmack!

 

Man kann den Effekt in Schnellrestaurants oder der Großgastronomie bemerken. Bier oder Limonade, die aus den automatischen Zapfanlagen kommen, schmecken oft ziemlich schal. Der Grund liegt in der Geometrie der computergesteuerten Zapfhähne: Anders als bei manuellen Hähnen geht hier beim Zapfen viel CO2 verloren – und das ist ein wesentlicher Geschmacksträger. Das MCI arbeitet gemeinsam mit der Privatquelle Gruber und SFS-Fluidsysteme an einer Lösung. Auf der Suche nach strömungstechnisch optimierten Zapfhähnen können sich die Forscher aus technischen Gründen nur bedingt an den klassischen Zapfhähnen orientieren. Ihr Ansatz ist daher eine Kombination der rechnerischen mit der realen Welt: Die Geometrien der Versuchshähne werden in aufwendigen Computational-Fluid-Dynamics (CFD-)Systemen simuliert und anschließend via Rapid Prototyping im 3D-Druck hergestellt. Zwischen den zahlreichen Iterationsschleifen liegen immer wieder Geschmackstests, die laut Benjamin Massow vom Department of Mechatronics des MCI bereits erstaunliche Fortschritte ergeben. Zurzeit feilen die Mechatroniker noch daran, die Peripherie-Anschlüsse zu optimieren und sicherzustellen, dass das Ergebnis auch im Spritzguss gefertigt werden kann. Spätestens Ende des Jahres soll das Ergebnis vorliegen. Und schales Bier oder Limonade endgültig Vergangenheit sein lassen

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FH Campus Wien: Operation Forschung

 

Es wird einer der modernsten Operationssäle Österreichs – und er entsteht in einer Fachhochschule. Die FH Campus Wien errichtet gemeinsam mit KMUs aus dem Gesundheitswesen und dem Wiener Krankenanstaltenverbund KAV einen Hightech-Operationssaal, der einzig der Forschung dient. Das Ziel ist, Benutzungskonzepte und dazugehörige Arbeitsabläufe zu optimieren. Die Erstellung und praktische Überprüfung von Simulationsmodellen, die den Workflow im Operationssaal sowie in den Nebenräumlichkeiten – etwa der Einleitung – abbilden, ist ein weiteres Schwerpunktthema. Computerunterstützte Operationsplanung und -durchführung sind ebenso forschungsrelevant wie die genaue Erfassung des Gesamtenergiebedarfs und daraus abgeleitete Optimierungsmaßnahmen. Im Rahmen von wissenschaftlichen Studien soll vor allem der Einsatz neuer Lüftungstechnik zur Reduktion des Infektionsrisikos analysiert und optimiert werden. Erforscht werden auch die Optimierung der Beleuchtungstechnik sowie der Videokonferenzsysteme und zugehörige neue Bedienungskonzepte. In einer zweiten Phase wird der OP-Bereich um eine Intensivpflegestation erweitert. Industriepartner sind die gsm Gesellschaft für Sicherheit in der Medizintechnik, Trilux Medical und Mann+Hummel Vokes Air.

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IMC FH Krems: Neue Projekte, neue Jobs

 

Die Kooperation war bisher offenbar erfreulich, denn sie wird nun deutlich vertieft: Die Zusammenarbeit des Pharma- und Biotech-Unternehmens Baxalta (früher Baxter BioScience) und der IMC FH Krems wird nun sogar zu einer räumlichen Erweiterung des Forschungsinstituts für Angewandte Bioanalytik und Wirkstoffentwicklung an der FH führen. "Bei den gegenwärtigen Projekten geht es insbesondere um die Entwicklung von Nachweismethoden, mit deren Hilfe ungewollte Immunreaktionen von Patientinnen und Patienten gegen ein neues Medikament ausgeschlossen werden sollen", erklärt Birgit Reipert, Privatdozentin von Baxalta. "Solche Reaktionen können ein Medikament unwirksam machen und schwere Gesundheitsstörungen verursachen. Nicht zuletzt, freuen sich die Beteiligten, wird die Forschungskooperation und die damit einhergehende Erweiterung des Instituts regional neue Arbeitsplätze im Hochtechnologiesektor schaffen und den Absolventen entsprechende Karrieremöglichkeiten eröffnen."

© FH Vorarlberg

FH Vorarlberg: Die kommenden Forscher

 

Es geht nicht nur um Forschung, es geht auch um Awareness. Die FH Vorarlberg arbeitet neben zahlreichen Forschungskooperationen mit regionalen Industriepartnern daran, bei Kindern und Jugendlichen Interesse an Technik und technischen Studienrichtungen zu wecken. Unter dem Slogan "Starke Partner" bietet die FH gemeinsam mit Bachmann Electronics, Blum, illwerke vkw, Liebherr, ThyssenKrupp Presta und Zumtobel Group eine ganze Palette an Aktivitäten in diese Richtung: Im Rahmen von Technikworkshops zeigen Studierende der FH Kindern und Jugendlichen die Welt der Technik(-Studien). An der Kinderuni und der Jugenduni haben bislang rund 14.000 Kinder teilgenommen. So gab es etwa einen Jugenduni-Forschungsnachmittag zum Thema LED: eine Kombination aus Fachvortrag, anschließendem Workshop an der FH Vorarlberg und einer Führung im Zumtobel Lichtforum. In den Sommerferien bot die FH Vorarlberg gemeinsam mit den Industriepartnern Workshops für Kinder und Jugendliche an.

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FH Oberösterreich: Modellierter Prozess

 

Langlebige Stahlkomponenten sind für Fahrzeuge, Anlagenbau und viele andere Bereiche unerlässlich. Ihre Lebensdauer kann durch die plasmaunterstützte Wärmebehandlung maßgeblich verlängert werden. Um optimale Qualitätseigenschaften der Bauteile zu erreichen, müssen die Prozessparameter der Anlagen speziell auf die jeweilige Stahlart, Bauteilform und Qualitätserfordernisse abgestimmt werden. Im Forschungsprojekt DAMOPLAS entwickeln Wärmebehandlungsspezialisten der Firma Rübig zusammen mit Forschern der Forschungsgruppe HEAL der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg, ein Expertensystem zur Unterstützung der Bediener von Plasmanitrieranlagen. Dieses System modelliert den Wärmebehandlungsprozess mittels maschineller Lernverfahren und liefert anschließend automatisch Vorschläge für angepasste Prozessparameter. Zusätzlich findet eine Abschätzung für die zu erzielende Qualität der Wärmebehandlung statt, wodurch der Ausschuss an nicht den Anforderungen entsprechenden Bauteilen vermindert wird

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FH Wien der WKW: Nabelschau

 

Was sagen die Kunden und was die Mitarbeiter? Was erzählt der 90-jährige Aufsichtsratschef in Interviews? Welche Inhalte transportiert die Unternehmenskommunikation? Die Josef Manner & Comp AG führt gemeinsam mit dem Center for Corporate Governance & Business Ethics der FHWien der WKW eine umfassende Analyse der eigenen Unternehmenswerte durch. Die Gegenüberstellung der durch die Unternehmenskommunikation explizit verbreiteten "Manner-Werte und -Botschaften", der impliziten Werte von Carl Manner sowie der Ergebnisse der Diskussionsgruppe in Bezug zu vordefinierten Stakeholdern ermöglicht eine interne und externe "Wertemessung". Am Ende des Prozesses wird ein Kompendium zu den „Manner-Werten“ stehen. Und das soll nicht in der Schublade verschwinden: Es wird in Zukunft Richtlinien für strategische Entscheidungen des Traditionsunternehmens ermöglichen. In einem Folgeprojekt sollen gegebenenfalls ein internes Wertemanagementsystem sowie eine neue CSR-Strategie entworfen werden

© FH Salzburg

FH Salzburg: Anomalien im Blick

 

Bis 2020 soll es in Europa 200 Millionen Smart Meter für Strom und 45 Millionen Smart Meter für Gas geben. Jedes dieser Geräte wird kontinuierlich Daten erzeugen. Diese riesigen Datenmengen werden – wenn überhaupt – nur rudimentär analysiert. In einem gemeinsamen Projekt namens PROMISE erforschen die FH Salzburg, die Universität Wien und die Data-Warehouse- und Enterprise-Analytics-Spezialisten von Teradata das Gebiet der Smart Grids: Welche Möglichkeiten bietet die Analyse von Daten und Prozessen im Energiebereich mittels neuartiger Techniken wie Process-Mining? Ein wichtiges Anwendungsfeld in PROMISE ist das Aufspüren von Anomalien. Abweichungen von den vorgesehenen Prozessen können sehr sicherheitsrelevant sein, da sie beispielsweise unerlaubte Eingriffe in die Energieversorgungsprozesse aufzeigen. Neuartige Analysetechniken versprechen dabei insbesondere, die Anzahl von Fehlalarmen beim Aufdecken von Eingriffen deutlich zu reduzieren und somit eine gezieltere Überwachung von potenziellen Eindringversuchen vornehmen zu können.

© Stefan Leitner

FH Joanneum: 1:250


So klein wie drei Streichholzschachteln: Der Solar-Wechselrichter "Micro SolarInverter" ist rund 250 mal kleiner als vergleichbare Geräte. Entwickelt haben den Winzling die Forscher des Instituts für Electronic Engineering der FH Joanneum gemeinsam mit AT&S und Epcos TDK. Die FH arbeitet schon seit Jahren daran, hocheffiziente und kompakte Wechselrichter zu entwickeln – mit dem zentralen Ziel, die Umwandlung elektrischer Energie möglichst effizient und umweltschonend zu gestalten. Die höhere Schaltfrequenz und eine neuartige Leiterplatte mit 32 eingebetteten Gallium-Nitrid-Transistoren sind nur zwei der wesentlichen Innovationen des Micro SolarInverter. Kondensatoren mit höchster Leistungsdichte ermöglichen sehr kompakte Netzfilter. Die Energieumwandlung des Solar-Wechselrichters erfolgt bei geringsten Verlusten. Durch die minimale Größe wird der Ressourcenverbrauch bei der Herstellung enorm reduziert, wodurch die Herstellungskosten mittelfristig gesenkt werden können. Entwickelt wurde der Solar-Wechselrichter im 2014 gestarteten Joanneum Power Electronics Center in Kapfenberg.

 

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FH Wiener Neustadt: Sales im Labor


Der Vertrieb komplexer technischer Produkte und Dienstleistungen ist ein so spezielles Fach, dass die FH Wiener Neustadt ihm ein eigenes Masterstudium widmet. Die Ausbildung erfolgt in enger, zum Teil langjähriger Kooperation mit Unternehmen wie Samsung, Canon oder Oracle. Im "Sales-Labor" werden unter möglichst realistischen Bedingungen Verkaufsgespräche simuliert. Im vergangenen Jahr führten die Studenten gemeinsam mit Canon ein empirisches Business-Development-Projekt durch: Sie erhoben anhand von qualitativen Interviews die Kunden- und Vertriebsseite und außerdem die technische Implementierungssichtweise unter der Leitung des Country Marketing Directors von Canon. Gemeinsam mit Oracle nimmt der Studiengang Sales-Management für technische Produkte und Dienstleistungen jährlich an der "European Sales Competition" statt. Dafür stellt Oracle einen komplexen Case und die Fachjury zur Verfügung – zuletzt eine Talent-Management-Software bzw. eine Market-Automation-Software

 

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FH St. Pölten: Nummer sicher

 

Manchmal geht es um Industriespionage, oft einfach nur um Zerstörung: Gezielte Attacken mittels Schadprogrammen nehmen ebenso zu wie undifferenzierte Online-Angriffe. Um erstere kümmert sich das 2015 geschaffene Josef Ressel Zentrum für die konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe (TARGET) an der FH St. Pölten. Es erforscht die IT-Sicherheit bei gezielten Angriffen gegen Unternehmen. Um solche Angriffe besser verstehen und erkennen zu können, wird nicht nur der Angriff selbst untersucht, sondern auch die vorhergehenden Schritte, die einen erfolgreichen Angriff überhaupt ermöglichen. Bereits der Besuch einer kompromittierten Webseite kann einem Angreifer die Möglichkeit geben, ein Netzwerk zu analysieren und dieses nach möglichen Schwachstellen abzutasten. Diese Informationen können anschließend für einen gezielten Angriff verwendet werden. Ein weiteres Forschungsthema ist die "verhaltensbasierte Schadsoftwareerkennung": Die Suche nach Signaturen von Viren, die von Virenscannern noch nicht erkannt werden. Industrie-Partner der Forschung sind Ikarus Security Software und SEC Consult Unternehmensberatung

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FH Burgenland, FH Kärnten: Unter Beobachtung

 

Die zehn Häuser sind äußerlich völlig identisch – sie bestehen jedoch aus unterschiedlichen Baustoffen. Der „Viva Forschungspark“ von Baumit am Standort Wopfing ist der größte seiner Art in Europa. Rund um die Uhr werden hier computergesteuert Messungen durchgeführt. 33 Mess-Sonden erfassen monatlich über eine Million Daten. Gemessen werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, toxische Belastungen, Gerüche, Feinstaub, Akustik und Schall oder der Energieverbrauch. Baumit arbeitet hier mit mehreren Forschungseinrichtungen zusammen, beim Thema Luft setzt das Unternehmen auf die Expertise des Departments Energie-Umweltmanagement der FH Burgenland. Um die Wirkung der Baumaterialien unter realen Bedingungen analysieren zu können, wird deren Einfluss auf das Raumluftfeuchtigkeitsverhalten nun in den neuen Forschungshäusern experimentell untersucht. Parallel dazu helfen Simulationsmodelle, die physikalischen Transportvorgänge in den Baustoffen zu optimieren. Ebenfalls mit Baumit führt die FH Kärnten In-situ-Analysen neuartiger Multifunktions- bzw. Energiefassaden durch. Es geht darum, Lösungen zu entwickeln, um Photovoltaik in ein Wärmedämmverbundsystem zu integrieren. Die Kooperation der FH mit w&p und Energetica Energietechnik ist zunächst auf drei Jahre angesetzt. Ausgehend von einem bewährten System, wurde eine Möglichkeit gefunden, die Photovoltaikmodule durch eine spezielle Klebetechnik direkt auf dem Wärmedämmverbundsystem zu befestigen, ohne eine aufwendige Metall-Unterkonstruktion herstellen zu müssen. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Kenntnis der bauphysikalischen Wechselwirkung der beiden Teilsysteme WDVS und Photovoltaiksystem und die Untersuchung der wesentlichen Einflussfaktoren.