Kfz-Industrie

Schwarzmüller erwartet für 2021 Rekordumsatz

Der oberösterreichische Fahrzeugbauer Schwarzmüller mit Zentrale in Freinberg (Bezirk Schärding) hat mit einem Halbjahresumsatz von 210 Mio. Euro das Niveau vor Corona wieder erreicht.

Kfz-Industrie Schwarzmüller Roland Hartwig Stahl

Schwarzmüller CEO Roland Hartwig leitet das Unternehmen seit 2016 und will in Europa weiter wachsen.

Man gehe heuer von einem Gesamtumsatz von 400 Mio. Euro aus, was nicht nur ein Plus von zehn Prozent zu 2020, sondern zugleich auch einen Rekordwert bedeuten würde.

In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden 5.348 Fahrzeuge gebaut. Die Auftragseingänge seien sogar deutlich über Plan. Staatliche Investitionsförderungen für neue Anhänger hätten den Kaufwillen weiter angetrieben, berichtete Schwarzmüller-CEO Roland Hartwig. Materialknappheit bei Stahl und Elektronikkomponenten lasse eine höhere Auslastung aber derzeit nicht zu.

Die Schwarzmüller-Gruppe ist nach eigenen Angaben einer der größten europäischen Komplettanbieter für gezogene Nutzfahrzeuge. Sie betreibt drei Produktionswerke - in Freinberg, in Zebrak in Tschechien und in Dunaharaszti bei Budapest - und ist überwiegend in Zentral-, Südost- und Osteuropa präsent. 2020 hat der Fahrzeugbauer die Hüffermann Transportsysteme GmbH in Neustadt/Dosse (Deutschland) übernommen. (apa)