Stellenabbau bei Lenzing

Rund 160 Mitarbeiter betroffen

Weitere 100 Jobs sollen durch Pensionierungen und natürliche Fluktuation wegfallen.

Textilindustrie Lenzing Peter Untersperger

Rund 160 Mitarbeiter werden vom angekündigten Stellenabbau beim Faserhersteller Lenzing "unmittelbar betroffen sein". Das gab Vorstandschef Peter Untersperger am Mittwoch in einer Aussendung bekannt. Circa 100 weitere Beschäftigte sollen das Unternehmen durch Pensionierungen und natürliche Fluktuation verlassen. Ursprünglich hatte es geheißen, dass bis zu 390 Jobs gestrichen werden könnten.

Untersperger geht davon aus, dass ein Großteil der etwa 160 Betroffenen die Stiftung in Anspruch bzw. die Angebote im Rahmen des Sozialplans annehmen wird. Die Abgänge durch Ruhestand und natürliche Fluktuation sollen großteils heuer, teilweise 2015 erfolgen. Die übrigen Beschäftigten des börsenotierten Unternehmens würden u.a. durch Altersteilzeit und "kreative Teilzeitlösungen" gehalten, so der Vorstandsvorsitzende. "Wir sind zuversichtlich, dass mit diesen Maßnahmen keinerlei Kündigungen vorgenommen werden müssen, sondern dass wir unserer Zielsetzung, einvernehmliche Lösungen zu erreichen, gerecht werden." (APA)