Pharmaindustrie

Roche bekommt lang erwartete Genehmigung für Therapie gegen Lungenkrebs

Roche hat in den USA die lang erwartete Genehmigung für seine Krebs-Immuntherapie Tecentriq gegen Lungenkrebs erhalten. Für den Schweizer Pharmakonzern ist das ein wichtiger Zwischenerfolg im Wettbewerb gegen Merck und Bristol-Myers Squibb.

Pharmaindustrie Roche Merck USA

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat in den USA die lang erwartete Genehmigung für seine Krebs-Immuntherapie Tecentriq gegen Lungenkrebs erhalten. Die Arzneimittelbehörde FDA habe grünes Licht für den Einsatz des Mittels in Kombination mit Avastin und einer Chemotherapie gegeben, teilte der Konzern mit.

Der Medikamentencocktail kann nun als Erstbehandlung für das sogenannte nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) eingesetzt werden.

Therapie muss sich erst gegen erfolgreichere Therapien durchsetzen

Für Roche ist die Zulassung ein wichtiger Zwischenerfolg - denn der Hoffnungsträger Tecentriq tut sich bisher schwer gegen die früher auf den Markt gekommenen und besser etablierten Krebs-Immuntherapien Keytruda von Merck und Opdivo von Bristol-Myers Squibb.

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Das Mittel ist ein wichtiger Baustein in der Strategie der Firma, mit neuen Medikamenten drohende Einbußen aus bisher wichtigen Umsatzbringern aufzufangen. (reuters/apa/red)

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