Robotik

Robotikkonzern Kuka will vor allem in China wachsen

Der ehemals deutsche Robotikkonzern Kuka rechnet nach einem guten Start ins Jahr 2021 mit deutlich verbesserten Geschäftszahlen. Der zum chinesischen Haushaltsgerätekonzern Midea gehörende Roboterhersteller mit Sitz in Augsburg will heuer vor allem in China wachsen.

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Der Roboterhersteller Kuka rechnet nach einem guten Start ins Jahr 2021 mit deutlich verbesserten Geschäftszahlen. So werde nach dem Einbruch durch die Coronakrise wieder ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im "niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich" erwartet, kündigte der Vorstand an.

Gegenüber dem Jahresanfang 2020 habe es im ersten Quartal 2021 bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) Steigerungen gegeben.

Wie erwartet waren die Zahlen im vergangenen Jahr bei Kuka eingebrochen. Beim Umsatz gab es einen Rückgang um fast ein Fünftel auf 2,6 Milliarden Euro, der Auftragseingang ging um 12,5 Prozent auf 2,8 Mrd. zurück. Unter dem Strich brach das Ergebnis von plus 18 Millionen auf minus 95 Mio. Euro ein.

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Kuka peilt nach Verlust wieder deutlich positive Zahlen an

Im laufenden Jahr will Kuka, das zu fast 95 Prozent zu dem chinesischen Midea-Konzern gehört, insbesondere in China wachsen. Der Auftragseingang soll dadurch wieder die Schwelle von 3 Mrd. Euro erreichen. Kuka geht davon aus, dass durch die Pandemie die Nachfrage nach Robotern in den nächsten Jahren steigen wird.

Die Mitarbeiterzahl bei Kuka ging im vergangenen Jahr um rund 300 auf etwa 13.700 zurück. Für 2021 hatte das Unternehmen bereits angekündigt, dass von den mehr als 3.000 Stellen am Unternehmenssitz in Augsburg bis zu 270 gestrichen werden sollen. Laut Vorstandschef Peter Mohnen wird dieser Personalabbau nun voraussichtlich etwas geringer ausfallen. (dpa/apa/red)