Oberösterreich

Recyclinganlagen-Hersteller Erema profitiert von Investitionen der Branche

Der oberösterreichische Hersteller von Recyclingmaschinen hat seinen Umsatz deutlich erhöht. Erema profitiert dabei vom Trend der Branche, in höherwertige Anlagen zu investieren.

Der Recyclingmaschinen-Hersteller Erema mit Zentrale in Ansfelden im Bezirk Linz-Land in Oberösterreich hat seinen Umsatz im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/2019 um 16 Prozent auf 180 Mio. Euro gesteigert. Der Wandel in der Kunststoffindustrie führe dazu, dass mehr in hochwertige Recyclingtechnologie investiert werde, hieß es dazu.

Anlagen für PET und Post Consumer-Recycling

Ertragszahlen gibt das Eigentümergeführte Unternehmen nicht bekannt. Die Gruppe, die 550 Mitarbeiter beschäftigt, erzeugt Anlagen für den Bereich PET- sowie Post Consumer-Recycling und zur Wiederverwertung von Produktionsabfällen. Nach Angaben von Erema sind rund 6.000 seiner Anlagen in 108 Ländern im Einsatz.

Neuer Chef übernimmt

Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres zieht sich Klaus Feichtinger auf eigenen Wunsch als CEO der Erema Group GmbH zurück, wird sein Know-how aber weiterhin einbringen. Gemeinsam mit Manfred Hackl als CEO soll sich Horst Wolfsgruber als Finanzvorstand um die Weiterentwicklung der Gruppe kümmern.

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Um sich volldarauf konzentrieren zu können, gibt Hackl die operative Führung des Tochterunternehmens Erema ab. Markus Huber-Lindinger als Geschäftsführer und für die Bereiche Technik und Produktion verantwortlich und Michael Heitzinger als Geschäftsführer für Verkauf, Kundenservice und Projektierung zuständig bilden das neue Führungsduo. (apa/red)

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