Strategie

Porsche-Chef: Verkauf von Bentley und Bugatti kommt nicht in Frage

VW habe keinerlei Pläne für den Verkauf der Luxusmarken Bentley und Bugatti, heißt es bei der Konzerntochter Porsche. Anders sieht es offenbar im Fall des Motorradherstellers Ducati aus.

Volkswagen plant Porsche-Chef Oliver Blume zufolge keinen Verkauf der Luxusmarken Bentley oder Bugatti. "Da gibt es keinerlei Überlegungen, irgendetwas zu veräußern", sagte Blume beim Produktionsjubiläum des einmillionsten Fahrzeugs des Porsche 911 in Stuttgart. Blume ist zugleich Leiter der Luxusmarkengruppe aus Porsche, Bentley und Bugatti im VW-Konzern.

Bei Ducati sieht es offenbar anders aus

Der Wolfsburger Autokonzern zieht eine Trennung von der Motorrad-Marke Ducati in Betracht, wie Reuters Ende April von Insidern erfahren hatte. Der indische Motorradhersteller Royal Enfield ist nach einem Bericht der "Times of India" an der Übernahme des italienischen Rivalen interessiert. Mehr dazu hier:

VW will Nobelmarke Ducati offenbar nach Indien verkaufen >>
Ducati: VW will offenbar Ferdinand Piechs Lieblingsprojekt abstoßen >>

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Ein Lieblingsprojekt des einstigen Firmenpatriarchen Ferdinand Piech

Der Ducati-Kauf vor fünf Jahren war ein Lieblingsprojekt des früheren Firmenpatriarchen Ferdinand Piech. Mit dessen Rückzug aus dem Konzern kamen Spekulationen auf, VW könnte auch Pkw-Luxusmarken abstoßen.

Diesen trat Blume entgegen. "Beides sind tolle Marken", sagte er. Bentleys Kooperation mit Porsche in der Produktion sei absolut sinnvoll. Das angepeilte Ziel, durch die Zusammenarbeit pro Jahr 100 Mio. Euro an Kosten einzusparen, sei bereits übertroffen worden. (reuters/apa/red)

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