Beleuchtungsindustrie

Osram verkauft seine amerikanische Firmentochter Sylvania

Der Beleuchtungshersteller baut seine Strukturen um und verkauft seine amerikanische Servicetochter Sylvania Lighting Solutions an den US-Konzern Wesco International. Der Deal soll noch im ersten Quartal abgeschlossen werden.

Der deutsche Lichtkonzern Osram kommt mit seinem Umbauprozess voran. Das Unternehmen verkaufe die US-Servicetochter Sylvania Lighting Solutions (SLS) an den US-Dienstleistungskonzern Wesco International, teilte der im MDax notierte Konzern in München mit.

Kaufpreis im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich

Der Verkaufspreis liege im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Der Verkauf soll noch im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden. Auf die Bilanz des Gesamtkonzerns wirke sich die Veräußerung nur gering aus, hieß es weiter. Die Aktie legte um 2,5 Prozent zu.

Abhängigkeit von der Autoindustrie verringern

Osram will in den kommenden fünf Jahren unabhängiger vom aktuell vorherrschenden Automobilgeschäft werden. Deshalb fokussiert sich das Unternehmen verstärkt auf intelligente Technologien im Bereich des sichtbaren und unsichtbaren Lichts für die Bereiche Visualisierung, Sensorik sowie Behandlung. Mit Hilfe der Neuaufstellung will Osram mittelfristig wieder stärker wachsen. (dpa/apa/red)

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