Energiepreise

Ölpreise fallen weiter - Konjunkturhoffnungen erhalten Dämpfer

Verzögerungen bei dem erhofften weiteren Corona-Konjunkturpaket in den USA haben den Hoffnungen auf eine weitere Wirtschaftsbelebung und damit auch den Ölpreisen einen Dämpfer verpasst.

Verzögerungen bei dem erhofften weiteren Corona-Konjunkturpaket in den USA haben den Hoffnungen auf eine weitere Wirtschaftsbelebung und damit auch den Ölpreisen einen Dämpfer verpasst. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete diese Woche 41,96 US-Dollar (35,57 Euro). Das waren um 69 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 81 Cent auf 39,86 Dollar.

Tags zuvor hatte noch die nachlassende politische Unsicherheit nachgelassen, die infolge des coronabedingten Krankenhausaufenthaltes von US-Präsident Donald Trump aufgekommen war. Investoren hofften zudem auf Fortschritte bei den Verhandlungen der Demokraten und Republikaner über ein neues Konjunkturpaket.

Kurz nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus schaltete Trump dann im Wahlkampfmodus einen Gang höher und ging auf Konfrontationskurs. Er wies die Regierung und seine Republikaner an, bis nach der Wahl Anfang November nicht mehr mit den Demokraten über ein Wirtschaftspaket zu verhandeln. (dpa/apa/red)