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Unternehmen entdecken „Sustainable Development Goals“ für sich

Online-Tool ermöglicht rasche Identifikation nachhaltiger Entwicklungschancen.

Recht Rechtstipp Baker McKenzie

17 Vorhaben sind es, die unter Federführung der Vereinten Nationen definiert wurden, um die nachhaltige Entwicklung des Planeten zu sichern. Die „Sustainable Development Goals“ (SDG) benennen konkrete ökonomische, ökologische und soziale Zielvorgaben, die bis 2030 weltweit erreicht werden sollen.

Adressaten dieser ambitionierten Ziele sind die nationalen Gesetzgeber, aber immer mehr Unternehmen entdecken das Potenzial der SDG für sich. Eine Ausrichtung entlang dieser Zielvorgaben reduziert das Risiko, Opfer neuer regulatorischer Vorgaben zu werden, und steigert die Resilienz des Unternehmens. Den eigenen Business-Case auf eine nachhaltige Perspektive auszurichten, erhöht auch das Innovationspotenzial des Unternehmens und eröffnet mittelfristig neue Marktchancen.

Doch wo beginnen? Weil man sich leicht im Dickicht der Ziele und Unterziele verliert, gibt es jetzt eine Art Self-Assessment-Tool, mit dem Unternehmen einfach ihre Nachhaltigkeits-Performance analysieren können. Anhand des Unternehmensprofils werden die größten Risikobereiche geortet und konkrete Maßnahmen identifiziert. Das Tool hilft Unternehmen dabei, sich einen klaren Überblick über die Auswirkungen der SDG auf Abläufe, Lieferketten und Geschäftsmodell zu verschaffen.

White Paper zum Thema

Der „SDG Action Manager“ findet sich auf den Seiten des „UN Global Compact“, der seit 20 Jahren nachhaltig engagierte Unternehmen vernetzt.

Dr. Armin Assadi ist Rechtsanwalt bei Baker McKenzie in Wien und publiziert regelmäßig zum Thema Nachhaltigkeit.