Digitalisierung

ÖBB planen Fahrtabrechnungen per Smartphone

Die ÖBB planen ein GPS-Ticketing, bei dem die Fahrt über eine App aufgezeichnet und abgerechnet wird. Die Ausschreibung für das Pilotprojekt wurde beendet, Anfang 2020 soll es losgehen.

Bahn ÖBB Fairtiq Standort Österreich Digitalisierung Datenschutz

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) planen die Einführung von GPS-Ticketing mit dem Schweizer Anbieter Fairtiq. Eine Ausschreibung wurde vor kurzem beendet, ein Pilotprojekt soll Anfang 2020 starten, berichten die "Salzburger Nachrichten". Im öffentlichen Verkehr in Vorarlberg gibt es dies seit einem Jahr, in Linz seit August. Auch in der Schweiz wird Fairtiq verwendet.

Beim GPS-Ticketing muss man sich zunächst die App aufs Smartphone herunterladen und sich mit den Zahlungsdaten registrieren. Dann genügt beim Ein- und Aussteigen ein kurzes Wischen am Handy, die Fahrt wird von der App registriert und abgerechnet. Der Vorteil für die Kunden ist, dass sie sich nicht mit den Tarifen der Bahn auseinandersetzen müssen, denn das System wählt den günstigsten Tarif aus.

Umgang mit Daten der Fahrgäste soll "sensibel" sein

Mittels GPS-Tracking wird die Fahrt des Kunden von Fairtiq aufgezeichnet. Fairtiq-Gründer Gian-Mattia Schucan betont gegenüber der "SN", dass die Bewegung der Kunden nur zwischen Ein- und Ausstieg verfolgt werde. Wer beim Aussteigen das Wischen vergisst, wird von der App daran erinnert. Laut Schucan geht Fairtiq mit den Daten sensibel und DSGVO-konform um, gesammelt werde nur so viel wie nötig. (apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge