Bauindustrie

Nächster Großauftrag für die Porr in Polen

Der zweitgrößte österreichische Baukonzern baut als Konsortialführer an einem Energieversorgungsprojektes in Polen mit. Das Auftragsvolumen für die Arbeit an einem Gasversorgungsterminal in Swinemünde beträgt rund 450 Mio. Euro.

Der Baukonzern Porr hat sich im Zuge eines Energieversorgungsprojektes in Polen als Konsortialführer einen Auftrag gesichert. Gemeinsam mit der TGE Gas Engineering GmbH baut das Unternehmen in Swinemünde den Flüssiggasterminal Lech-Kaczynski aus und errichtet ein neues Schiffsufer, wie die Porr mitteilte. Das Ordervolumen betrage umgerechnet rund 450 Mio. Euro (2 Mrd. Zloty).

Die bestehenden Gas- und Umschlagskapazitäten an der polnischen Ostseeküste würden dadurch maßgeblich erweitert. Die Regasifizierungskapazitäten sollen von rund 5 Mrd. auf 7,5 Mrd. Kubikmeter Erdgas pro Jahr erhöht werden. Für die Bauarbeiten ist den Angaben zufolge eine Dauer von 42 Monaten vorgesehen. Auftraggeber ist die Polskie LNG S.A. (Gruppe Gaz-System).

Die Porr fühlt sich "optimal aufgestellt für den Ausbau des polnischen Gasübertragungsnetzes", meinte Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Die Umsetzung des Projekts setze ein breites Leistungsspektrum im Industrie-, Bahn- und Wasserbau voraus. (apa/red)

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