Stahlindustrie

Nachfrage nach Stahl steigt: Arcelormittal in der Gewinnzone

Der weltgrößte Stahlhersteller meldet eine "signifikante Erholung der Nachfrage" bei Stahl. Die Konjunktur und steigende Stahlpreise bescheren Arcelormittal für das erste Quartal einen Gewinn von mehr als zwei Milliarden Dollar.

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Der weltgrößte Stahlhersteller meldet eine "signifikante Erholung der Nachfrage" bei Stahl. Die Konjunktur und steigende Stahlpreise bescheren Arcelormittal für das erste Quartal einen Gewinn von mehr als zwei Milliarden Dollar.

Eine signifikante Erholung der Nachfrage sowie steigende Preise haben dem weltweit größten Stahlkonzern Arcelormittal im ersten Quartal 2021 einen deutlichen Umsatz- und Gewinnzuwachs beschert. Die Erwartungen der Analysten wurden deutlich übertroffen. So stieg das operative Ergebnis (EBITDA) auf 3,2 Mrd. Dollar (knapp 2,7 Mrd. Euro), wie das Unternehmen in Luxemburg mitteilte.

Das war deutlich mehr als im Vorquartal und auch im Vorjahr, als der Konkurrent von Thyssenkrupp lediglich 967 Mio. Dollar erzielte. Analysten hatten hier lediglich knapp 3 Mrd. Dollar auf dem Zettel.

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Unter dem Strich legte der Gewinn auf knapp 2,3 Mrd. Dollar zu. Im Vorjahr hatte noch ein Verlust von 1,1 Mrd. Dollar zu Buche gestanden, nachdem die Coronakrise die Stahlindustrie erstmals mit voller Wucht getroffen hatte. Inzwischen hat sich die Situation wieder deutlich aufgehellt. So stiegen die Stahllieferungen im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr wieder an. Der Umsatz nahm von 14,8 auf rund 16,2 Mrd. Dollar zu. Rückläufig blieb hingegen die Stahlproduktion. (dpa-afx/apa/red)

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