Automobilindustrie

Nach mehreren tödlichen Unfällen: USA überarbeiten Sicherheitsstandards für selbstfahrende Autos

Die USA stellen ihre Sicherheitsvorschriften für selbstfahrende Autos auf den Prüfstand. Es sei beabsichtigt, die "Notwendigkeit und Eignung der derzeitigen Sicherheitsstandards zu überdenken", hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten Dokument der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA.

Die Autobauer müssen derzeit rund 75 Sicherheitsregeln befolgen, von denen viele unter der Prämisse festgesetzt wurden, dass der Wagen von einem Fahrer mit Fahrerlaubnis kontrolliert werden kann. General Motors hatte am Jänner eine Ausnahme beantragt, um selbstfahrende Autos ohne Lenkrad oder andere Mechanismen zur menschlichen Kontrolle auf die Straßen zu bringen. Jetzt stellen die USA  ihre Sicherheitsvorschriften für selbstfahrende Autos auf den Prüfstand. Es sei beabsichtigt, die "Notwendigkeit und Eignung der derzeitigen Sicherheitsstandards zu überdenken", hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten Dokument der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA.

Es gehe um mögliche Änderungen von Sicherheitsbestimmungen für selbstfahrende Autos sowie die Möglichkeit von Ausnahmen bei bestimmten Standards, die nur relevant seien, wenn ein Mensch als Fahrer anwesend sei. US-Transportministerin Elaine Chao sagte, selbstfahrende Autos hätten das Potenzial, die Zahl der Verkehrsunfälle und -toten dramatisch zu reduzieren. Sie fügte aber hinzu, die Bevölkerung habe mit Blick auf die Sicherheit autonomer Fahrzeuge berechtigte Sorgen. Im März war es zu einem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Uber-Auto gekommen. Polizeiangaben zufolge schaute die sogenannte Sicherheitsfahrerin zum Zeitpunkt des Unfalls ein Video.

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