Autoindustrie

Milliardengewinn bei Porsche im ersten Quartal

Die Nobelmarke Porsche hat zum Jahresstart operativ einen Milliardengewinn eingefahren: Das Vorsteuerergebnis stieg im Jahresabstand um mehr als die Hälfte auf 1,25 Mrd. Euro. Die Absatzzahlen legten um über ein Drittel zu.

Der deutsche Sportwagenbauer Porsche hat seine Profitabilität im ersten Quartal 2021 deutlich nach oben getrieben. Zwischen Jänner und Ende März steigerte das Unternehmen sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte auf 1,25 Mrd. Euro, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen der Konzernmutter VW hervorgeht. Zum Nettoergebnis wurden keine Angaben gemacht.

Im Vorjahr hatte der Gewinn aus dem operativen Geschäft - auch bedingt durch erste Auswirkungen der Coronakrise - nur bei 572 Mio. Euro gelegen. Der Umsatz der Porsche AG, zu der neben der Auto- auch eine Finanzdienstleistungssparte gehört, legte im Jahresvergleich um 6,0 Prozent auf 7,73 Mrd. Euro zu.

Die operative Umsatzrendite lag bei 16,2 Prozent - und damit über der vom Unternehmen langfristig ausgegebenen Zielmarke von 15 Prozent. Der Wert gibt an, wie viel vom Umsatz am Ende noch als Gewinn aus dem operativen Geschäft übrig bleibt, und ist somit der Maßstab dafür, wie profitabel eine Firma arbeitet.

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Absatz steigt stark an

Die Erlös- und Profitsteigerungen sind unter anderem auf ein Absatzplus zurückzuführen: Porsche hatte bereits bekanntgegeben, im ersten Quartal rund ein Drittel mehr Autos verkauft zu haben als im Vorjahreszeitraum. Zwischen Jänner und Ende März seien 71.986 Fahrzeuge an Kunden übergeben worden - 36 Prozent mehr als im Startquartal 2020.

Angesichts des starken Verkaufsstarts kann der Sportwagenbauer darauf hoffen, aufs Jahr gesehen erstmals die Marke von 300.000 verkauften Fahrzeugen zu knacken. Darauf bestehe "eine berechtigte Chance", hatte Vorstandschef Oliver Blume bereits Mitte März gesagt. (dpa/apa/red)