Elektroindustrie

Medienbericht: Hitachi will die Stromnetzsparte von ABB

Einem Zeitungsbericht zufolge verhandelt der japanische Industriekonzern Hitachi gerade mi dem Schweizer Elektroriesen ABB über den Verkauf der Sparte für Stromnetze - übrigens die größte Sparte der Schweizer.

Die japanische Hitachi verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit ABB über den Kauf von Teilen oder der ganzen Stromnetz-Sparte des Schweizer Elektrokonzerns. Die Verhandlungen seien in einem ziemlich fortgeschrittenen Stadium, schreibt die "Financial Times" mit Verweis auf Insider. Es sei allerdings nicht sicher, ob sich die Parteien auch einigten.

Zur Bewertung der Stromnetz-Division wollten sich die Personen nicht äußern. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte kürzlich berichtet, dass ABB mit drei asiatischen Unternehmen über einen Verkauf seiner umsatzstärksten Division spricht. Dabei handle es sich um Hitachi, Mitsubishi Electric und State Grid of China. Dazu: Insider: ABB bereitet Verkauf seiner Netzsparte vor >>

Finanzfirma macht Druck für eine Aufspaltung

Angesichts eines über Jahre schleppenden Wachstums und der Kritik des aktivistischen Investors Cevian steht Konzernchef Ulrich Spiesshofer zunehmend unter Druck, bei ABB Veränderungen vorzunehmen. Cevian, mit einem Anteil von rund fünf Prozent der zweitgrößte ABB-Eigner, trommelt bereits seit Jahren für die Abspaltung der Stromnetzsparte. Mehr dazu: Jetzt also doch: ABB prüft offenbar eine Aufspaltung >>

White Paper zum Thema

(reuters/apa/red)

Aktuell zu ABB:
B&R-Chef Hans Wimmer: "Es geht uns hervorragend" >>

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