Textilindustrie

Lenzing platziert eine Hybridanleihe von einer halben Milliarde Euro

Der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing hat eine 500 Mio. Euro schwere Hybridanleihe platziert, also eine nachrangige, unbesicherte Anleihe. Das Papier mit einem Zinssatz von 5,75 Prozent war trotzdem mehrfach überzeichnet.

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Der börsennotierte oberösterreichische Faserhersteller Lenzing hat eine Hybridanleihe – eine nachrangige, unbesicherte Anleihe – mit einem Gesamtvolumen von 500 Mio. Euro und einem Zinssatz von 5,75 Prozent emittiert.

Die Anleihe war mehrfach überzeichnet, wie Lenzing mitteilte. Sie habe eine unbegrenzte Laufzeit und werde aufgrund ihrer strukturellen Merkmale zu 100 Prozent nach IFRS als Eigenkapital bilanziert.

Die Stückelung der ersten Hybridanleihe von Lenzing am Kapitalmarkt liege bei 100.000 Euro. "Der Abschluss der Transaktion stärkt unsere Bilanz und ist ein weitererSchritt zur Diversifizierung der Finanzierungsstruktur", so Finanzvorstand Thomas Obendrauf. BNP Paribas und Morgan Stanley fungierten laut Lenzing als gemeinsame globale Koordinatoren und Strukturierungsberater und BNP Paribas, Morgan Stanley und UniCredit als gemeinsame Konsortialführer. (apa/red)