Luftfahrt

Laudamotion: Eine Verhandlungsrunde gibt es doch noch

Wegen des Vorwurfs von Dumpinglöhnen sind zuletzt Verhandlungen zwischen der Fluggesellschaft Laudamotion und der Gewerkschaft Vida geplatzt. Nun sind neue Gespräche angesetzt. Laudamotion wurde von Niki Lauda einst an den Billigflieger Ryanair verkauft.

Beim Kollektivvertrag (KV) für Laudamotion ist morgen, Mittwoch, am Nachmittag eine weitere Verhandlungsrunde zwischen Wirtschaftskammer (WKÖ) und Gewerkschaft angesetzt. Die WKÖ habe für 17.00 Uhr zu einem Gespräch eingeladen und die Gewerkschaft Vida die Einladung angenommen, sagte ein Vida-Sprecher auf APA-Anfrage.

Falls Gespräche scheitern, will Ryanair offenbar die Slots in Wien selbst übernehmen

Die Konzerntochter der irischen Billiglinie Ryanair hat zuvor ihr Ultimatum ein drittes Mal verlängert. Laudamotion erklärte, die Frist für die Zustimmung der Gewerkschaft Vida sei bis zum 3. Juni verlängert worden. Weitere Änderungen an dem KV lehnt die Airline aber ab. Für den Fall, dass die Vida dem KV weiterhin nicht zustimmt, plant Ryanair am 4. Juni eine eigene Expansion in Wien anzukündigen. Weitere Details: Billigflieger Ryanair: Wiener Basis von Laudamotion wird abgedreht >>

Mehr als hundert Piloten und Flugbegleiterinnen von Laudamotion haben am Vortag in der Wiener Innenstadt für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. (apa/red)

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