Zulieferer

Kooperation mit der Zollern Gruppe: Frist für Zulieferer Miba verlängert

Der oberösterreichische Industriezulieferer und die deutsche Zollern Gruppe haben nun etwas Zeit gewonnen bei ihrem Vorhaben, stärker zu kooperieren. Hoffnungen gibt es jetzt nur im Fall einer seltenen Ministererlaubnis des deutschen Wirtschaftsministers Altmaier.

Im Tauziehen um ein Joint Venture mit der deutschen Zollern hat der oö. Industriezulieferer Miba Zeit gewonnen. Nachdem das deutsche Bundeskartellamt den Zusammenschluss untersagt hatte, suchten die Unternehmen um eine Ministererlaubnis an. Die Frist dafür ist diese Woche abgelaufen, aber deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich laut Miba mehr Zeit für die Entscheidung ausbedungen.

Miba und Zollern streben ein Gemeinschafts-Unternehmen im Gleitlager-Bereich an. Nach dem "Nein" des Kartellamtes im Jänner ist nun Altmaier am Zug. Bei Miba wertet man es positiv, dass sich der Minister mehr Zeit nehmen will. Offenbar wolle er sich "ein genaues und gründliches Bild von diesem sehr besonders gelagerten Einzelfall machen", so das Unternehmen in einer Presseaussendung. (apa/red)

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