Elektroautos

Kleiner ist besser: Toyota und Nissan setzen auf elektrische Zweisitzer

Japanische Autobauer machen es ganz anders als Tesla, GM und Volkswagen: Sie setzen verstärkt auf kleine Elektroautos mit begrenzter Geschwindigkeit für kurze Strecken statt der üblichen Fahrzeuggröße, die einfach einen neuen Elektromotor bekommt - und damit neue Probleme.

Japanische Hersteller setzen verstärkt auf kleine Elektro-Autos für Kurzstrecken. Während die weltweite Autoindustrie aufgrund härterer Emissionsregeln auf Langstrecken-Elektro-Autos setzt, stellen japanischen Autobauer wie Toyota und Nissan Prototypen von ein- und zweisitzigen Elektrofahrzeugen (EVs) für kurze Strecken mit begrenzten Höchstgeschwindigkeiten auf der Tokio Motor Show vor.

Die japanische Strategie steht im Gegensatz zu der von General Motors, Volkswagen und anderen Konzernen, die sich auf normale Personenkraftwagen, einschließlich SUVs, konzentrieren, um mit dem meistverkauften Tesla Modell 3 EV zu konkurrieren.

Auch Honda Motor verfolgt eine "Kleiner-ist-besser"-Strategie mit seinem zierlichen Viersitzer E-Modell. Der Autobauer plant, es in Europa und Japan zu einem Startpreis von rund 32.000 Dollar zu verkaufen, womit es in Reichweite des 39.000 Dollar teuren Tesla Modells 3 liegt. (reuters/apa/red)