Elektroindustrie

Kampf um Osram: AMS gibt Zusagen für Mitarbeiter und Standorte

In der Bieterschlacht um den deutschen Industriekonzern Osram bietet der steirische Chiphersteller AMS im Fall einer Übernahme Zusagen für mindestens drei Jahre für die Standorte und die Beschäftigten.

Der steirische Chiphersteller AMS ist bei einer Übernahme des deutschen Lichtkonzerns Osram nach Angaben von Osram mindestens drei Jahre an Zusagen für Standorte und Mitarbeiter gebunden. Teile der von Osram und AMS unterzeichneten Kooperationsvereinbarung gälten sogar länger, sagte Osram-Chef Olaf Berlien in einer Telefonkonferenz mit Analysten. "Wir haben eine Bindung von drei Jahren, und wir haben, was alle Arbeitnehmerteile betrifft, eine Bindung von fünf Jahren", so Berlien.

Update 28. August 2019:
Nach der Telefonkonferenz des Konzernchefs hat Osram allerdings darauf hingewiesen, dass es entgegen früheren Meldungen keine "Beschäftigungssicherung" gibt. Vielmehr seien in der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zwischen Osram und AMS AG "Schutzzusagen für die Mitarbeiter vereinbart" worden.

(red mit reuters/apa)

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Grafik: Kennzahlen Osram und AMS AG im Vergleich

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