Energiewirtschaft

Iberdrola: Verkauf der Anteile an Siemens Gamesa hat sich gelohnt

Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat im ersten Quartal von dem Verkauf seiner Anteile an dem Windanlagenbauer Siemens Gamesa profitiert. So betrug der Nettogewinn knapp 1,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Bilbao mitteilte.

Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat im ersten Quartal von dem Verkauf seiner Anteile an dem Windanlagenbauer Siemens Gamesa profitiert. So betrug der Nettogewinn knapp 1,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Bilbao mitteilte.

Darin enthalten ist ein Kapitalgewinn von knapp 485 Mio. Euro, den Iberdrola im Zuge des Verkaufs seines rund 8-prozentigen Anteils an Gamesa an Mehrheitseigner Siemens erzielte. Beide Unternehmen hatten sich im Februar über die Transaktion geeinigt, für die Siemens rund 1,1 Mrd. Euro auf den Tisch legte.

Bereinigt stieg der Nettogewinn um 5,3 Prozent auf 968 Mio. Euro. Operativ profitierte das Unternehmen von neu in Betrieb gegangenen Stromkapazitäten, vor allem bei den erneuerbaren Energien. So nahm das operative Ergebnis (Ebitda) um 5,8 Prozent auf fast 2,8 Mrd. Euro zu. Dagegen fiel das Netzgeschäft, das den größten Anteil am Ebitda ausmacht, schwächer aus, unter anderem wegen einer neuen Regulierungsperiode in Spanien. Der Umsatz nahm um 7 Prozent auf 9,4 Mrd. Euro ab.

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In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie kann Iberdrola auf ein sattes Finanzpolster blicken. Die Liquidität liegt den Angaben zufolge bei 14,4 Mrd. Euro. Dies würde rechnerisch in einem normalen Szenario für 30 Monate reichen. (dpa-afx/apa/red)