Autohandel

Generalimporteur Porsche Holding: Zufriedenheit nach einem turbulenten Jahr

Die Salzburger Porsche Holding, der Generalimporteur für Volkswagen in Österreich, meldet gute Zahlen für das zu Ende gehende Jahr: Bei Skoda, Seat und Porsche gab es heuer Bestwerte bei Neuzulassungen. Nur Elektroautos wie der neue Elektrogolf bleiben sehr weit hinter den Erwartungen der Politik zurück.

Die Porsche Holding, Generalimporteur für den VW-Konzern in Österreich, blickt zufrieden auf das zu Ende gehende Jahr zurück. Heuer wird der Neuwagenabsatz mit 735.400 Fahrzeugen knapp über dem hohen Niveau des Vorjahres liegen. Auch für 2019 wird ein stabiler Absatz erwartet. Beim Gebrauchtwagengeschäft legte die Holding um fünf Prozent auf 213.000 Fahrzeuge zu.

Volkswagen seit dem Jahr 1957 ununterbrochen auf Platz eins

Bei der Marke VW wurde der Marktanteil von 16,7 Prozent gehalten, womit die Wolfsburger seit 1957 ununterbrochen auf Platz eins liegen. Skoda hält bei 7,5 Prozent, ein neuer Rekordwert. Dies gelte auch für Seat mit 5,7 Prozent, teilte die Porsche Holding bei ihrer Jahrespressekonferenz mit.

Bei Audi wurde ein Rückgang auf 3,9 Prozent verzeichnet, dafür glänzte Porsche mit einem Rekord von 1.326 verkauften Neuwagen seit Jahresbeginn 2018. Auch im Nutzwagensektor vermelden die Salzburger mit 8.519 Klein-Lkw ein Rekordergebnis.

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Nicht ganz so rund lief es erwartungsgemäß beim Absatz von Diesel-Pkw. Hier habe sich die "zum Teil sehr unsachliche Diskussion" negativ ausgewirkt. Allerdings primär im Privat- und Kleinwagensektor, die gewerblichen Kunden und die Käufer der gehobenen Preisklassen würden weiter mehrheitlich dem Diesel treu bleiben.

Das am stärksten wachsende Segment am heimischen Automarkt sind nach wie vor Stadtgeländewagen, der meistverkaufte SUV in Österreich ist der VW Tiguan. 7.459 Neuwagen dieses Modells wurden heuer verkauft. Bei E-Auto hingegen lässt der Boom noch auf sich warten. Erfolgreichstes Modell im VW-Konzern ist der e-Golf mit 1.765 Neuzulassungen.

Zur "Diesel-Thematik" hielt die Porsche Holding fest, dass 92 Prozent der vom Rückruf betroffenen Fahrzeuge inzwischen umgerüstet wurden. (apa/red)

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