Autonomes Fahren

Ford beim Laserspezialisten Velodyne Lidar an Bord

Der amerikanische Autobauer Ford hat eine relativ hohe Beteiligung am Laser-Radar-Spezialisten Velodyne Lidar offengelegt. Die Technologie gilt als zentral bei der Entwicklung von Roboterautos.

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Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hat eine Beteiligung in Höhe von 7,6 Prozent an der auf Laser-Radare für Roboterwagen spezialisierten Firma Velodyne Lidar offengelegt. Ford hält gut 13 Millionen Aktien an dem Unternehmen, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervorging. Velodyne ist einer der führenden Anbieter von Lidar-Technologie, die für viele Entwickler selbstfahrender Autos unerlässlich ist.

Ford hatte bereits 2016 bekanntgegeben, gemeinsam mit dem chinesischen Internetriesen Baidu 150 Millionen Dollar in die Firma zu investieren. Der US-Autobauer setzte zuvor schon auf die "Lidar" genannten Laser-Radare von Velodyne, bekannt als rotierende Zylinder auf Autodächern. Seit Ende September ist Velodyne an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq. Die Aktien reagierten nachbörslich mit einem fünfprozentigen Kurssprung auf die Mitteilung von Ford. (dpa/apa/red)