Luftfahrt

Erneut ein technischer Zwischenfall bei Laudamotion

Bei der österreichischen Firmentochter des irischen Billigfliegers Ryanair ist es offenbar wieder zu einem größeren technischen Zwischenfall gekommen, das sich "auf die Schnelle nicht beheben ließ". Die Maschine musste ersetzt werden.

Wieder ist es offenbar bei einer Maschine des Ryanair-Ablegers LaudaMotion aufgrund technischer Probleme zu Verzögerungen gekommen. konnte ein Airbus A320 nicht wie geplant seinen Rückflug von Bergamo nach Wien antreten, berichtete das Online-Luftfahrtportal "Austrian Wings".

Eine Ersatzmaschine der Muttergesellschaft Ryanair habe angefordert werden müssen, hieß es, da sich "das Problem auf die Schnelle nicht beheben ließ". Mit fünfstündiger Verspätung seien die Passagiere dann in Wien-Schwechat angekommen. Nähere Angaben zu den technischen Problemen habe LaudaMotion jedoch nicht gemacht. Das Unternehmen war auch für die APAnachmittag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

LaudaMotion war von der Luftfahrtaufsichtsbehörde Austro Control unter "erhöhte Aufsicht" gestellt worden. Dabei handle es sich um eine "außergewöhnliche Maßnahme, die nicht oft vorkommt", sagte Austro Control-Sprecher Markus Pohanka der APA.

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Ein Airbus A320 der LaudaMotion hatte schon der Vorwoche in Dublin aufgrund technischer Probleme am Boden bleiben müssen. "Austrian Wings" berichtete, aus Pilotenkreisen erfahren zu haben, dass eine Öl-Leckage zu einer Verunreinigung der Klimaanlage der OE-LOX mit Triebwerksöl geführt hätte. Zu allem habe es bisher kein Statement von LaudaMotion gegeben. (apa/red)