Baustoffindustrie

Ergebniseinbruch beim Wiener Feuerfestkonzern Rath

Feuerfestkonzern Rath verzeichnet für das Vorjahr deutliche Rückgänge beim Umsatz und dem operativen Ergebnis wegen der Auswirkungen der Coronakrise. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 2021 seien aber positiv, betonte das Unternehmen.

Baustoffindustrie Rath Ergebnisse Standort Wien

Viele Feuerfestkonzerne spüren die krisenbedingte Flaute. Im Bild die Herstellung bei RHI Magnesita.

Der börsennotierte Feuerfestkonzern Rath hat 2020 Rückgänge bei Umsatz und operativem Ergebnis verzeichnet. Begründet wird das mit negativen Auswirkungen der Coronapandemie. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr 2021 seien aber positiv, teilte Rath mit.

Der Konzernumsatz sank 2020 auf 86,4 Mio. Euro (2019: 100,1 Mio. Euro). Das EBITDA verringerte sich auf 8,5 Mio. Euro, das operative Ergebnis EBIT brach von 6,5 auf 1,6 Mio. Euro ein.

"Ausblick auf 2021 ist positiv"

"Die Pandemie ist noch nicht besiegt und die Planung bleibt aufgrund unsicherer Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel dem Fortschritt internationaler Impfkampagnen, weiter herausfordernd", so Andreas Pfneiszl, CFO/CSO der Rath AG. "Dennoch ist der Ausblick auf das laufende Jahr 2021 - infolge der von uns gesetzten Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemiefolgen und dank der Stabilität unserer wesentlichen Kennzahlen - positiv. Strategisches Hauptziel bleibe weiterhin ein profitables und nachhaltiges Wachstum - sowohl organisch mit neuen Produkten als auch anorganisch durch Unternehmenszukauf. (apa/red)