Energiemarkt

Erdöl: Russland und Ukraine fixieren neue Lieferungen

Ein Durchbruch bei den Verhandlungen über Energielieferungen von Russland an die Ukraine: Mitten in den schwierigen Verhandlungen über Erdgas in Richtung Europa fixieren die Nachbarstaaten die Lieferung von Erdöl, und zwar bis 2030.

Mitten im Ringen um russische Gaslieferungen durch und an die Ukraine haben sich die Nachbarländer auf weitere Lieferungen von Erdöl verständigt. Der entsprechende Vertrag sei bis 2030 verlängert worden, teilte die ukrainische Gastransitgesellschaft Ukrtransnafta nach Gesprächen mit dem russischen Unternehmen Transneft mit.

Damit sei langfristig und nachhaltig der Betrieb der ukrainischen Ölpipelines sichergestellt. Über die Ex-Sowjetrepublik fließt auch Erdöl aus Russland in Richtung Europa.

Derzeit verhandeln Moskau und Kiew über die weitere Durchleitung russischen Erdgases durch ukrainische Pipelines Richtung Westeuropa, aber auch um Gas, das für die Ukraine selbst bestimmt ist. Die bisherigen Verträge von 2009 laufen zum Monatsende aus. Bisher verliefen die Gespräche unter Vermittlung der EU ohne Ergebnis. (dpa/apa/red)

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