Edelmetalle

Eine Feinunze Palladium kostet jetzt 2.400 Dollar

Die Furcht vor Engpässen treibt den Preis des Edelmetalls Palladium auf neue Höchststände - doch es gibt kaum noch jemanden am Markt, der verkaufen will.

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Die Furcht vor Engpässen treibt den Palladium-Preis auf neue Höchststände. Das Edelmetall verteuerte sich  in der Spitze um 5,8 Prozent und kostete mit 2.393,38 Dollar (2.147,98 Euro) je Feinunze (31,1 Gramm) so viel wie nie zuvor. Das Edelmetall wird unter anderem für Katalysatoren und Brennstoffzellen benötigt und stammt überwiegend aus Minen in Russland und Südafrika.

Die Liquidität am Markt in Zürich sei nahezu ausgetrocknet, sagte Hans-Günter Ritter, Palladium-Experte beim Edelmetall-Handelshaus Heraeus. Es gebe kaum noch Verkäufer, was zu Marktverwerfungen führe. "Selbst kleine Mengen, die gehandelt werden, führen zu deutlichen Preisbewegungen", sagte er. Mit einer kurzfristigen Besserung sei nicht zu rechnen. Auch der Goldpreis sowie der Gegenwert von Kryptowährungen wie Bitcoin hat zuletzt neue Rekordhöhen erreicht. (reuters/apa/red)

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