Elektroautos

Daimler baut weltweit neun Batteriefabriken für Mercedes EQ

Der Premiumhersteller baut für seine künftige elektrisch betriebene Baureihe Mercedes EQ ein weltweites Netz von neun Batteriefabriken. Die Investitionen beziffert Daimler mit mehr als einer Milliarde Euro.

Der deutsche Autobauer Daimler wird künftig auch in seinem Stammwerk Untertürkheim die Batterien für seine Elektroautos bauen. Vorstandschef Dieter Zetsche und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann legten vor wenigen Tagen symbolisch den Grundstein für die Fabrik, die Ende des kommenden Jahres fertig sein soll.

"Wir machen Untertürkheim fit für die Zukunft und sichern damit zugleich seine Wettbewerbsfähigkeit", sagte Zetsche. Der Konzern bekenne sich damit klar zu dem Standort, der als Leitwerk für die Motorenproduktion diene und diese Rolle auch künftig für die elektrischen Antriebe einnehmen soll.

Erstes Modell der Elektroauto-Reihe EQ läuft 2019 an

Für die Elektro-Baureihe Mercedes EQ, die heuer mit dem ersten Modell EQC anläuft, errichtet Daimler derzeit ein weltweites Netz von neun Batteriefabriken für zusammen mehr als 1 Mrd. Euro. Eine davon, im sächsischen Kamenz, ist seit 2012 in Betrieb, eine zweite soll dort in den kommenden Monaten die Arbeit aufnehmen. Die übrigen sind noch in Planung oder im Bau. Daimler baut in den Fabriken die Batterien, aber nicht die Zellen, aus denen sie bestehen. Die kauft der Konzern bei externen Anbietern ein. (dpa/apa/red)

White Paper zum Thema

Zu Elektroautos:
"Wir garantieren Level 3" - BMWs neues Flaggschiff iNext >> 
Leichtbau könnte bei Elektroautos ein Viertel des Gewichtis einsparen >>

Aktuell zu Daimler:
Großauftrag von Daimler an steirischen Zulieferer Pia Automation >>  
Opel kehrt nach Russland zurück - auch Mercedes-Benz eröffnet dort ein Werk >>

Verwandte tecfindr-Einträge