Rezension

Cybercrime: "Es wird jeden treffen"

In seinem Buch "Internet of Crimes" geht Journalist und Buchautor Gerald Reischl auf die Frage ein, warum wir alle Angst vor Hackern haben sollten.

Gerald Reischl Buchtipp Cyberkriminalität

Cyberkriminalität ist schon jetzt eine der größten Herausforderungen weltweit - und wird es weiterhin bleiben. Sie wird die Welt ab nächstem Jahr jährlich 5,5 Billionen Euro kosten und auch dann florieren, wenn die Wirtschaft am Boden liegt, schreibt Gerald Reischl in seinem Buch "Internet of Crimes". Hacker haben es dabei gleichermaßen auf Unternehmen, Behörden als auch Privatpersonen abgesehen - denn praktisch jeder nutzt die Tools der digitalen Welt. 

Reischl geht dabei auf vielfältige Aspekte von Cybercrime ein und erklärt dabei etwa das Darknet, zeigt auf, wie digitale Assistenten wie Siri und Alexa Menschen ausspionieren, nimmt die Sicherheitsrisiken von "Connected Cars" unter die Lupe, lässt auch Gefahren wie Piraterie 4.0 oder "Plane Hacking" nicht außer Acht, thematisiert Attacken auf das Internet der Dinge, unterscheidet dabei auch "die Guten und die Bösen" oder nimmt das Thema "Internet of Food" auseinander.

Ganz aktuell fehlt auch das Thema Covid-19 im Buch nicht, Reischl untersucht dabei sowohl die Häufigkeit von Cyberattacken während der Krise ("Die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Covid-19-Cyberattacke zu werden, war vermutlich um ein Vielfaches höher, als sich tatsächlich mit dem Virus anzustecken"), beschreibt häufige Angriffe während des Lockdowns und geht auch auf das Thema Fake News im Zusammenhang mit dem Coronavirus ein.

White Paper zum Thema

Alle Beschreibungen im Buch basieren auf Fakten und wahren Ereignissen und sollen zeigen, mit welchen Gefahren Unternehmen als auch Privatpersonen künftig rechnen müssen.

Zum Buch

Das Buch "Internet of Crimes - Warum wir alle Angst vor Hackern haben sollten" von Gerald Reischl ist im Redline Verlag der Münchner Verlagsgruppe GmbH erschienen. (ISBN: 978-3-86881-778-2)