Autoindustrie

Chinesischer Konzern BAIC will keine weiteren Anteile an Daimler

Der chinesische Autobauer BAIC will keine Aktien von Daimler mehr zukaufen. Die Chinesen hatten im Juli fünf Prozent an Daimler erworben. Der chinesische Konzern Geely gehört mit knapp zehn Prozent Beteiligung zu den großen Aktionären von Daimler.

Daimlers Partnerunternehmen in China, BAIC, will nach dem Einstieg bei dem deutschen Autokonzern keine Daimler-Aktien mehr zukaufen. "Wir haben unsere Investition in eine Beteiligung abgeschlossen. Wir haben keine Pläne, den Anteil zu erhöhen", sagte der Chef der Beijing Automotive Group Co (BAIC), Xu Heyi, in Peking am Rande einer Konferenz auf die Frage nach dem Daimler-Anteil.

BAIC hatte im Juli fünf Prozent an Daimler erworben. Die Chinesen verschafften sich Einfluss auf den deutschen Premiumhersteller vor dem Hintergrund des Aufstiegs von BAIC-Konkurrent Geely zu Daimlers Großaktionär mit knapp zehn Prozent Beteiligung im vergangenen Jahr.

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BAIC setzt Xu zufolge auf eine enge Zusammenarbeit mit Daimler bei seiner neuen Marke "Beijing", unter der Modelle mit einer besonders guten Vernetzung zu Online-Diensten verkauft werden sollen. Der chinesische Autobauer investiert umgerechnet rund zweieinhalb Milliarden Euro in die Marke. (reuters/apa/red)

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