Halbleiter

Bosch: Ein Brand in Japan verschlechtert den Chipmangel nochmals

Die weltweiten Engpässe bei Halbleitern steigen weiter. Nun berichtet der weltgrößte Autozulieferer Bosch, ein Brand bei einem Zulieferer in Japan verschlechtere die Situation nochmals.

Ein Brand in der Fertigungsanlage des japanischen Halbleiterkonzerns Renesas Electronics führt nach Einschätzung des Autozulieferers Bosch zu einer zusätzlichen Verknappung in der Lieferkette bei Mikrochips. Bosch arbeite mit Hochdruck daran, die Belieferung seiner Kunden trotz weiter angespannter Lage am Markt möglichst aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, teilte das Technologie-Unternehmen mit.

"Wir stehen dazu im engen, täglichen Austausch mit dem Kunden und unseren Zulieferern", hieß es in der Mitteilung. Aufgrund steigender Nachfrage nach Mikrochips für den Einsatz in digitalen Produkten und der Beeinträchtigung der Produktion durch die Coronapandemie sind Halbleiter mittlerweile weltweit knapp. Dies hat einige Autobauer bereits dazu gezwungen, ihre Produktion zu drosseln.

Die Renesas-Chipfabrik musste nach dem Brand teilweise stillgelegt werden. Nach Angaben der Japaner wird es rund einen Monat dauern, die Produktion in dem Werk wieder hochzufahren. (reuters/apa/red)

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