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Betrugsvorwürfe: Chef des Elektroautobauers Nikola tritt zurück

Beim schillernden neuen Elektroautobauer Nikola tritt mitten im Streit um möglichen Betrug der Gründer und Konzernchef Trevor Milton zurück. Ihm folgt Stephen Girsky nach.

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Der US-Hersteller von Elektrolastwagen Nikola verliert inmitten des Streits mit dem Leerverkäufer Hindenburg seinen Chef. Firmen-Gründer und Chairman Trevor Milton sei an den Vorstand herangetreten und habe angeboten, freiwillig aus dem Amt auszuscheiden, teilte das Unternehmen mit.

Als sein Nachfolger sei mit sofortiger Wirkung Stephen Girsky ernannt worden. Der Leerverkäufer Hindenburg wirft dem Unternehmen unter anderem Betrug vor. Es locke andere Autobauer wie General Motors mit falschen Versprechen in Partnerschaften.

Nikola Tesla als Namensgeber

Sowohl der Autobauer Tesla als auch sein neuer Konkurrent Nikola haben sich nach Nikola Tesla benannt. Der gebürtige Serbe kam 1856 im Kaiserreich Österreich-Ungarn zur Welt und studierte einige Semester an der Kaiserlich-königlichen Technischen Hochschule in Graz, der Vorläuferinstitution der heutigen TU Graz. Im Jahr 1884 übersiedelte Tesla nach New York. In den USA gelangen Tesla mehrere bahnbrechende Erfindungen im Bereich der Elektrotechnik. (reuters/apa/red)

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