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Autozulieferer Leoni bleibt tief in den roten Zahlen

Für den deutschen Kabelhersteller und Bordnetzspezialisten Leoni bleibt die Lage ernst. Im dritten Quartal gab es einen Verlust von 88 Millionen Euro.

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Für den deutschen Kabel- und Bordnetzspezialisten Leoni bleibt die Lage ernst. Im dritten Quartal litt der Zulieferer weiter unter der anhaltenden Schwäche der globalen Automärkte und rutschte erneut tief in die roten Zahlen.

Unterm Strich stand ein Minus von 88 Mio. Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Gewinn von 23 Mio. Euro erwirtschaftet wurde, wie das Unternehmen in Nürnberg mitteilte. Bereits in den ersten beiden Quartalen hatte Leoni Verluste eingefahren.

Sowohl die Kabel- als auch die Bordnetzsparte waren von den anhaltenden Problemen betroffen. Während der Umsatz um 4,2 Prozent auf rund 1,16 Mrd. Euro sank, lag der Verlust vor Zinsen und Steuern bei 67 Mio. Euro. Die Prognose bestätigte Leoni. Für das Gesamtjahr geht das mitten im Umbau steckende Unternehmen weiter davon aus, dass der Umsatz moderat unter dem des Vorjahres liegen wird. Das Konzern-Ebit vor Sondereffekten soll sich auf einen bis zu mittleren zweistelligen negativen Millionenbetrag belaufen. (dpa/apa/red)

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