Drohnen

Audi will doch keine Passagierdrohnen bauen

Audi legt die Entwicklung von Flugtaxis auf Eis und stellt auch die Kooperation mit Airbus auf den Prüfstand. Offenbar ist die Technologie komplexer, als es manche Marketingstrategen glauben lassen wollen.

Der deutsche Autohersteller Audi verfolgt die Entwicklung eines Flugtaxis vorerst nicht weiter. Wie die Zeitung "Automotive News Europe" berichtet, hat der Autobauer die Arbeiten an dem Projekt "Pop-Up Next" gestoppt.

Drohnen mit Passagieren ohne Pilot

Unter Flugtaxis versteht man pilotenlose Drohnen, die Menschen autonom von einem Ort zum anderen befördern sollen.

Audi will demnach die Kooperation mit Airbus auf den Prüfstand stellen und die Strategie im Bereich der städtischen Luftmobilität neu ausrichten. Als Gründe werden in dem Bericht die technische Komplexität und Probleme im Kerngeschäft genannt. Eine Audi-Sprecherin bestätigte auf Anfrage der "Automobilwoche" das Aus für das Projekt: Man gehe davon aus, dass es noch sehr lange dauern wird, bis Flugtaxis in Serie gebaut werden können.

White Paper zum Thema

FACC arbeitet ebenfalls an Drohnen - aus China für China

Andere Unternehmen glauben hingegen weiter an Flugtaxis, unter anderem die deutschen Firmen Lilium und Volocopter oder das amerikanischen Start-up Kitty Hawk. Porsche arbeitet mit Boeing zusammen, allerdings ist das Projekt noch nicht weit fortgeschritten.

In Österreich investiert der Luftfahrtzulieferer FACC in die Serienreife eines Prototyps des chinesischen Start-ups Ehang. (apa/red)

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