Autoindustrie

Absturz auf dem deutschen Automarkt ist vorerst gestoppt

Auf dem wichtigen deutschen Automarkt gab es im Juli um 5,4 Prozent weniger Zulassungen als vor einem Jahr - und das trotz der Coronakrise. Dies ist heuer der bisher geringste Rückgang, meldet der Verband der Autoindustrie. Berlin versucht gerade, den Autohandel mit viel Steuergeld zu stärken.

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Der coronabedingte Absturz auf dem deutschen Automarkt ist vorerst gestoppt. Im Juli wurden 314.938 Autos zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte. Das waren zwar 5,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Doch der Rückgang bei den Neuzulassungen hat sich damit deutlich verlangsamt.

"Dies ist der bislang geringste Rückgang im laufenden Jahr", teilte der Verband der Automobilindustrie mit. Noch im Juni waren die Zahlen um rund ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen.

Im gesamten ersten Halbjahr ging die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland laut VDA um rund 35 Prozent auf 1,21 Millionen Einheiten zurück, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.

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Die deutsche Regierung versucht, den Konsum mit einem umfassenden Konjunkturpaket wieder anzukurbeln. Höhere Kaufprämien für Elektroautos und eine geringere Mehrwertsteuer sollen die Anschaffung eines Neuwagens für Verbraucher attraktiver machen und der Branche aus ihrer Absatzkrise helfen. Die Maßnahmen sind im Juli in Kraft getreten.

Trotz der leichten Erholung steht der Markt dem VDA zufolge weiter "unter enormem Druck". Die angestaute Nachfrage, die sich nun zeige, könne die Flaute der vergangenen Monate nur teilweise ausgleichen. (dpa/apa/red)

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