Experten-Blog

Von A wie Augmented Reality bis Z wie Zerspanung:
Erfahren Sie, was Produktionsmitarbeiter, Industrielenker und Wirtschaftstreibende über
industrierelevante Themen zu sagen haben.

Das selektive Vertriebssystem

Selektive Vertriebssysteme sind eine besondere Vertriebsform, bei welchem die Ware nur über ausgewählte Händler vertrieben wird. Die Auswahl obliegt dem Hersteller, allerdings muss diese nach sachlichen Kriterien erfolgen. Überwiegend kommt dieses bei hochtechnischen Geräten und Luxusartikeln zum Einsatz. Nicht jedes Produkt rechtfertigt aus juristischer Sicht die Einrichtung eines derartigen Vertriebssystems. Es bietet bisweilen Erleichterungen auf rechtlicher Basis, wenngleich auch in diesem Bereich nicht jegliche Frage abschließend geklärt ist.

Vertriebliche Möglichkeiten des Herstellers

Die Entscheidung eines Herstellers über den richtigen Vertriebsweg ist immer eine der wichtigsten, aber auch komplexesten Herausforderungen. Entscheidungen über Marktanpassungen erfordern ein Maximum an Aufmerksamkeit. Sie wollen wohldurchdacht und deren Konsequenzen für die Entscheidungsträger klar sein. Viele Aspekte sind zu berücksichtigen und viele – vor allem auch strategische – Fragestellungen zu beantworten. Jeder Vertriebsweg hat seine Vor- und Nachteile.

Der rechtliche Rahmen für Online-Handel

Waren, die über das Internet vertrieben werden, können zumeist günstiger angeboten werden als dies stationären Unternehmern möglich ist. Da Online-Unternehmen keine "Betriebskosten" wie Mitarbeiter, Strom und Einrichtung aufzubringen haben, stellen sie den stationären Handel zunehmend vor Herausforderungen. Um diese Problematik in den Griff zu bekommen, wird auf Herstellerebene versucht, den Abnehmern und damit den Händlern Regelungen aufzuerlegen, was sie beim Vertrieb der Waren einzuhalten haben – es werden Vereinbarungen im Hinblick auf den Umfang des Online-Verkaufs, Preise, Qualitätsvoraussetzungen, Service, etc. getroffen. Gerade in diesem Bereich gibt es viele rechtliche Grauzonen. Nachstehend ein Abriss der geltenden Rechtslage.

Der wirtschaftliche Rahmen für Online-Handel

Während sich der klassische Einzelhandel in den vergangenen zehn Jahren stabil entwickelt hat, wachsen die Umsätze im Internet-Einzelhandel weiterhin dynamisch. Kein Produzent kann oder sollte es sich leisten, vertrieblich beziehungsweise marketingtechnisch auf den Online-Kanal zu verzichten. Gerade deswegen sind in diesem Bereich große Spannungen innerhalb der Branchen, aber auch und vor allem zwischen Herstellern und Händlern vorhanden. Motivation genug, sich mit den Rahmenbedingungen und rechtlichen Möglichkeiten intensiv auseinanderzusetzen.

"What's in it for me?": Präsentieren mit dem Wissen der Hirnforschung

Gerade bei Firmenpräsentationen oder Produktvorstellungen geht es um viel: Man will Kunden begeistern, Produktvorteile vermitteln und Premiumqualität verkaufen. Über 90 Prozent der Präsentationen im deutschsprachigen Raum sind aber nicht 'gehirngerecht' – in erster Linie deshalb, weil sie langweilig gestaltet sind.

Lösungen für den Einkauf der Zukunft

Neben der Produktion wird sich auch der Einkauf durch Industrie 4.0 bedeutend verändern. Während operative und taktische Aufgaben zunehmend automatisiert und digitalisiert werden, steigt die strategische Relevanz des Einkaufs. Wie die Rolle der Industrie 4.0 im Einkauf aussehen kann, erforschen die Wissenschaftler von Fraunhofer Austria.

Das Ende des USP

Wie oft haben wir von ihm schon gehört? Er wird immer noch flächendeckend und gerne an Universitäten und Fachhochschulen gelehrt - der USP, der sogenannte Unique Selling Proposition. Aber haben die meisten Unternehmen in Österreich überhaupt noch dieses Alleinstellungsmerkmal? Ist nicht die Zeit gekommen, den USP ins Marketingmuseum zu stellen?

GB

Gestaltung nachhaltiger Transportketten - Forschungsprojekt IPPO

Die effiziente Gestaltung und Optimierung von Transportprozessen ist eine permanente Herausforderung für die Logistik. Unter Berücksichtigung von Lieferterminen und Transportkapazitäten sollen Transporte minimiert und gleichzeitig Kapazitäten maximal genutzt werden – und das bei möglichst niedrigen Kosten und Emissionen.

Bulletproof statt Bulletpoints

Aufzählungspunkte in Powerpoint töten die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Hirnscans zeigen, dass Regionen, die Emotionen und Motivation verarbeiten, regelrecht zusammenbrechen, wenn wir Folien mit vielen Bulletpoints einsetzen.

Daten werden zu neuem Wissen

In der Industrie 4.0 spielt ein besonderer Rohstoff eine tragende Rolle. Dabei ist er im Gegensatz zu Stahl, Kunststoff oder anderen Bauteilen weder zu sehen noch zu greifen. Es geht um den unsichtbaren Datenstrom der vernetzten Industrie.