Öl- und Gasindustrie

Wintershall Dea legte beim Gewinn deutlich zu

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© BASF SE

Der Betriebsgewinn sprang gegenüber der Vorjahresperiode von 265 Mio. auf 636 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich stand ein bereinigter Nettogewinn von 168 Mio. Euro - fast doppelt so viel wie vor Jahresfrist, als dem Konzern die Coronakrise und der Einbruch der Ölpreise massiv zusetzten.

Die Produktion lag im zweiten Quartal wegen geplanter Wartungsmaßnahmen mit 613.000 Barrel Öläquivalent (boe) pro Tag um nur ein Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorquartal nahm sie um sieben Prozent ab. Für das Gesamtjahr grenzte Wintershall Dea sein Produktionsziel auf 630.000 bis 640.000, statt bisher 620.000 bis 640.000 boe/Tag ein.

Wintershall Dea entstand 2019 aus dem Zusammenschluss der BASF-Tochter Wintershall mit dem Konkurrenten Dea. BASF ist mit 67 Prozent beteiligt, die Investorengruppe Letter One, die ehemalige Dea-Eignerin, hält an dem Gemeinschaftsunternehmen 33 Prozent. Der ursprünglich für die zweite Jahreshälfte geplante Börsengang des Unternehmens wurde vor kurzem erneut verschoben und wird nun erst nach 2021 angestrebt.(apa/reuters)