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VW-Skandal: EU-Kommissarin trifft Verbraucherschützer

Die für Verbraucherschutz und Justiz zuständige EU-Kommissarin Vera Jourova hat sich zum VW-Abgasskandal mit Konsumentenschützern aus allen 28 EU-Staaten getroffen. Wie EU-Kommissionssprecher Christian Wigand mitteilte, sei das Treffen mit 31 Konsumentenschutzorganisationen aus ganz Europa ein "wichtiger erster Schritt" gewesen, um Verbraucherrechte zu schützen.

"Diese Zusammenarbeit wird in den kommenden Monaten fortgesetzt werden", sagte der Sprecher. "Es hat der Europäischen Kommission geholfen, die nötigen Informationen zu bekommen, um sicherzustellen, dass die entsprechenden EU-Gesetze richtig durchgesetzt werden. Und es bot den Verbraucherorganisationen die Möglichkeit zum Informationsaustausch über beste Praktiken, um wirksamer in diesem Fall handeln zu können."

Jourova werde in den kommenden Wochen auch mit Volkswagen und mit den zuständigen Behörden der EU-Staaten reden, kündigte der Sprecher an. Ziel sei es, dass VW-Kunden fair behandelt werden.

Die EU-Kommission prüft derzeit Vorwürfe gegen VW nach den EU-Richtlinien gegen unfaire Geschäftspraktiken und zum Verbrauchsgüterkauf und Garantien für Verbrauchsgüter. In Österreich bereitet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) eine Sammelklage vor. Allerdings gibt es für Sammelklagen unterschiedliche Bestimmungen in den EU-Staaten. (apa/red)