Edelmetalle

Gold kostet jetzt 1.635 Dollar je Feinunze

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Die Furcht vor einem Dämpfer für die Weltwirtschaft durch die Coronavirus-Epidemie treibt weitere Anleger in Gold. Das Edelmetall ist derzeit mit rund 1.635 Dollar je Feinunze so teuer wie zuletzt vor sieben Jahren. Für heimische Investoren kostet es 1.512 Euro und markiert den siebenten Tag in Folge ein Rekordhoch - vergangene Woche lag der Preis erstmals über 1.500 Euro.

Gold gilt traditionell als Zufluchtsort für Anleger in unsicheren Zeiten. Auch das niedrige Zinsniveau rund um den Globus treibt Anleger in Gold. Beflügelt wird der Preis des knappen Edelmetalls vor allem durch die Coronavirus-Epidemie in China. Zum einen besteht die Sorge, dass das Virus sich in größerem Ausmaß auf der Welt verbreitet. Zum anderen fürchten Anleger die wirtschaftlichen Folgen der Krise. Grund ist die erhebliche Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft.

Schon seit einigen Tagen eilt der Goldpreis auch in der europäischen Gemeinschaftswährung von einem Rekord zum nächsten. Begünstigt wird diese Entwicklung durch einen Wechselkurseffekt: Der stärker werdende US-Dollar, in dem Gold üblicherweise gehandelt wird, lässt Gold in Euro gerechnet teurer werden. Der Euro hat zuletzt mit 1,0792 US-Dollar weiter in der Nähe seines dreijährigen Tiefstands notiert. (reuters/dpa/apa/red)