Maschinenbau

DMG Mori im Rückwärtsgang - Einbußen erwartet

Europas größter Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori erwartet nach einem Geschäftseinbruch im vergangenen Jahr weitere Ergebniseinbußen. "Wir werden noch einiges mit Corona und den Folgen zu tun haben", kündigte DMG-Chef Christian Thönes an. Reiserestriktionen belasteten noch heute die Bereiche Dienstleistungen und Service. Zudem seien die Auftragspolster in der Coronakrise dünner geworden. Allerdings stimme der Verlauf zum Jahresbeginn zuversichtlich.

"Wir hatten im Jänner und Februar zwei sehr gute Monate im Auftragseingang", erläuterte Thönes. "Daher ist es nicht auszuschließen, dass wir zur Jahresmitte unsere Ziele anheben." Aktuell peilt das deutsche Unternehmen für 2021 einen Rückgang des operativen Gewinns (Ebit) um mehr als die Hälfte auf 30 Mio. Euro an, nachdem er bereits 2020 auf 81,7 (Vorjahr: 221,7) Mio. Euro eingebrochen war. Auftragseingang und Umsatz sollen rund 1,7 Mrd. Euro erreichen.

Nach den Rekordwerten in 2019 musste DMG mit seinen rund 6.600 Mitarbeitern im vergangenen Jahr infolge der Coronakrise kräftige Einbußen hinnehmen. Der Umsatz brach um 32 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro ein, der Auftragseingang noch stärker um 38 Prozent auf 1,6 Mrd. Nach Steuern blieb mit 52,1 Mio. Euro nur noch ein Drittel des Vorjahresergebnisses übrig. (reuters/apa/red)

Im Vorjahr:

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