Beleuchtungsindustrie

Zumtobel: Werk in Frankreich sperrt zu - Kurzarbeit in Dornbirn

Wegen einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus hat Zumtobel sein Werk in der Normandie vorübergehend zugesperrt. Dessen Produktion übernimmt ein Werk in England. Für Mitarbeiter in Österreich hat Zumtobel Kurzarbeit beantragt.

Der börsennotierte Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel hat sein Werk in Les Andelys (Normandie) wegen eines bestätigten Coronavirus-Falls vorläufig geschlossen. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, um jedes weitere Risiko zu vermeiden und die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, teilte Zumtobel mit. Unterdessen wurde in Österreich wie angekündigt Kurzarbeit angemeldet.

Die Produktion des auf Außenleuchten spezialisierten Werks in Frankreich werde vorübergehend vom Standort im britischen Spennymoor übernommen. Die Wiederaufnahme der Arbeiten in Les Andelys erfolge in Abhängigkeit von den weiteren Entwicklungen und den Empfehlungen der lokalen Regierung, hieß es.

Kurzarbeit in Dornbirn

Für die österreichischen Mitarbeiter wurde wie angekündigt ein Antrag auf Kurzarbeit beim AMS eingebracht. Das Unternehmen sei bemüht, die Arbeitsplätze über die Corona-Krise hinaus erhalten zu können, wurde betont. Das "solidarische Angebot der Bundesregierung" auf Kurzarbeit soll ab 1. April für drei Monate in Anspruch genommen werden. Zumtobel unterstrich, dass auch in der Phase der Kurzarbeit die Kernfunktionen innerhalb des Unternehmens aufrechterhalten werden. (apa/red)

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