Leuchtenhersteller

Zumtobel: Umsatzminus von 7,6 Prozent, Gewinn bricht ein

Negative Währungseffekte und eine Verschlechterung der Profitabilität im Lighting-Segment belasten den Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel.

Beleuchtungsindustrie Zumtobel Restrukturierung

Zumtobel-CEO Alfred Felder: "Für das Gesamtjahr 2018/19 ist es das Ziel, beim bereinigten Gruppen-EBIT gegenüber dem Vorjahr Verbesserung zu erzielen."

Zumtobel-Vorstandschef Alfred Felder ist mitten in der Umstrukturierung, bei der kein Stein auf dem anderen bleiben soll. "Wir sehen das Geschäftsjahr 2018/19 als Übergangsjahr und bestätigen den Ausblick. In Anbetracht der herausfordernden Marktbedingungen gehen wir im ersten Halbjahr von Umsatzrückgängen aus" sagt Felder. Der börsennotierte Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel musste im ersten Geschäftsquartal 2018/19 deutliche Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Der Konzernumsatz sank um 7,6 Prozent von 317,2 auf 293,1 Mio. Euro, der Periodenüberschuss ging von 9,7 auf 2,8 Mio. Euro um gut 71 Prozent zurück.

"Für das Gesamtjahr 2018/19 ist es das Ziel, beim bereinigten Gruppen-EBIT gegenüber dem Vorjahr (GJ 2017/18: 19,7 Mio. Euro) eine leichte Verbesserung zu erzielen", teilte das Management am Dienstag mit.

Während der Umsatz unter anderem unter negativen Währungseffekten litt, litt die Ertragsentwicklung insbesondere unter der Verschlechterung der Profitabilität im Lighting-Segment. Dieses wurde durch Umsatzrückgänge und einen anhaltend intensiven Preiswettbewerb belastet, heißt. Zusätzlich belasten Streitigkeiten mit dem ehemaligen Vorstandschef von Zumtobel das Management: Der Streit, der inzwischen gerichtsanhängig ist, kulminierte Ende Juli, als Schumacher dem vom Aufsichtsrat die Entlastung verweigert wurde.

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