Leuchtmittelindustrie

Zumtobel-Schließung in Jennersdorf: Land Burgenland erwägt Stiftung

Nachdem der Vorarlberger Leuchtenhersteller bekannt gegeben hat, die Produktion in Jennersdorf zu beenden und nach Serbien zu verlagern, will das Bundesland Burgenland jetzt eine Stiftung für die betroffenen Mitarbeiter gründen.

Nach Bekanntgabe des Leuchtenherstellers Zumtobel, dass das Unternehmen die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf schießen wird, hat das Land Burgenland Unterstützung für die 90 betroffenen Mitarbeiter angekündigt. Das Land erwägt eine eigene Stiftung, teilte Soziallandesrat Norbert Darabos (SPÖ) mit.

Zur Entscheidung:
Zumtobel beendet Komponentenproduktion im Burgenland - F&E bleibt >>

Auch  Zumtobel plant eine Stiftung

"Die Geschäftsführung der Firma Zumtobel hat angekündigt, den betroffenen Mitarbeitern in einer eigenen Stiftung gezielte Aus- und Weiterbildungen anzubieten, um wieder rasch in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. Sollten diese Maßnahmen nicht im erwünschten Ausmaß greifen, werden wir seitens des Landes eine eigene Stiftung ins Leben rufen, um für jeden betroffenen Mitarbeiter eine Lösung zu finden - niemand soll auf der Strecke bleiben", sagte Darabos.

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Geschäftsführung "kooperativ" - Kündigungen kommen ab März

Die Geschäftsführung sei sehr kooperativ und auch bemüht, die Personalmaßnahmen bestmöglich und sozial verträglich abzufedern. Positiv sei, dass die Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Jennersdorf mit rund 30 Arbeitsplätzen als gruppenweites LED-Kompetenzzentrum weiter erhalten bleiben werde, hieß es. Mit der Reduktion des Personalstands wird laut dem Unternehmen ab März 2019 begonnen. (apa/red)

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