Elektroindustrie

Zumtobel rechnet mit einem deutlichen Gewinnplus - trotz Corona

Die Einschnitte und der Umbau bei Zumtobel zeigt Wirkung: Heuer erwartet der Vorarlberger Leuchtenkonzern trotz der Coronakrise einen deutlichen höheren Gewinn, allerdings auch einen Rückgang beim Umsatz und dem operativen Ergebnis. Die Rohstoffe seien in der Krise teurer geworden, so der Hersteller.

Der Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel erwartet trotz der Coronakrise einen deutlichen höheren Gewinn. Der Vorstand gehe für das Geschäftsjahr 2020/21, das noch bis Ende April läuft, "vorbehaltlich Sondereffekten aus stichtagsbezogenen Jahresendbewertungen", von einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 24 bis 34 Mio Euro, teilte das börsenotierte Unternehmen mit. Im Vorjahr lag der Nettogewinn bei 14,5 Mio. Euro.

Grund für das deutliche Gewinnplus seien geringere Restrukturierungskosten sowie ein positiver Effekt aus Ertragssteuern, hieß es. Umsatz und Betriebsgewinn (Ebit) dürften 2020/21 jedoch niedriger ausfallen. Der Vorstand erwartet Erlöse von einer guten Milliarde Euro nach 1,13 Mrd. Euro 2019/20. Das bereinigte Ebit dürfte von 53,9 Mio. Euro auf 36 bis 43 Mio. Euro sinken.

Rohstoffpreise in der Krise gestiegen

Die Coronakrise geht an Zumtobel nicht spurlos vorüber. Insbesondere für das vierte Quartal ging die Zumtobel Group zuletzt von einem sehr herausfordernden Marktumfeld aus, einerseits auf der Umsatzseite sowie andererseits auf der Kostenseite. Hier machen etwa steigende Rohstoffpreise dem Unternehmen zu schaffen. (apa/red)

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