Beleuchtungsindustrie

Zumtobel: Hauptversammlung lehnt Entlastung von Schumacher ab

Ulrich Schumacher fordert fünf Millionen Euro von seinem ehemaligen Arbeitgeber Zumtobel. Doch auf der ordentlichen Hauptversammlung stimmt die Mehrheit der Aktionäre gegen die Entlastung des früheren Konzernchefs.

Der Streit zwischen dem Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel und dem ausgeschiedenen Vorstandschef Ulrich Schumacher, der inzwischen gerichtsanhängig ist, ist um eine weitere Facette reicher.

Bei der ordentlichen Hauptversammlung (HV) wurde dem Ex-Boss die Entlastung verwehrt. 101 Aktionäre stimmten gegen die Entlastung, 80 dafür und 61 enthielten sich, teilte der Konzern mit.

Schumacher fordert knapp fünf Millionen Euro

Schumacher fordert 4,3 Mio. Euro von seinem ehemaligen Arbeitgeber. In einem anderen, derzeit ruhenden Zivilprozess geht es um 500.000 Euro. Schumacher sieht sein Ausscheiden per Ende Februar als ungerechtfertigt an.

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Licht für Schumachers private Garage

Das Unternehmen machte vor Gericht vier Gründe für Schumachers Ablöse geltend: die Zerrüttung des Verhältnisses mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Jürg Zumtobel, die Beleuchtung von Schumachers privater Großgarage in Deutschland auf Unternehmenskosten, verrechnete Flugkosten sowie rund 20 ohne Genehmigung des Aufsichtsrats abgeschlossene Geschäftsverträge. (apa/red)

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