Innovation

Zulieferstudie: Miba fährt bei E-Mobilität voraus

Mehr als 150 Autoproduzenten und Zulieferunternehmen analysierte eine deutsche Studie hinsichtlich Innovationskraft. Hingucker in Sachen E-Mobilität: Der Laakirchener Automobilzulieferer Miba.

Die Elektromobilität nimmt Fahrt auf. Dass der Laakirchener Automobilzulieferer Miba hier eine Vorreiterrolle einnimmt, zeigt nun eine Studie des deutschen Analyseunternehmens „Quant IP“. In ihr wurden die Patente aller in der Entwicklung von Lösungen für Elektromotoren tätigen Mitglieder des Verbands der deutschen Automobilindustrie (VDA) analysiert. Und sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Miba unter diesen mehr als 150 Unternehmen – Automobilproduzenten und Zulieferer – mit ihren Innovationen am besten für die Zukunft gerüstet ist.

Grundlage der Studie ist ein Algorithmus, der Millionen an Patent-Daten analysiert und bewertet. Neben Patent-Anzahl und neuen Patentanträgen im Jahr 2020 fließt vor allem ein Patent-Qualitätsscore in die Bewertung ein. Er prognostiziert das künftige Erfolgspotential von Innovationen. Auf Basis aller dieser Daten prognostiziert die Studie, wie gut ein Unternehmen mit seinen Innovationen für die Zukunft gerüstet ist.

Miba hat umfassendes Produktportfolio für die eMobility aufgebaut

Die Miba hat früh damit begonnen, Lösungen für elektrifizierte Antriebe zu entwickeln. „Wir können unseren Kunden schon heute ein breites Produktportfolio für die eMobility anbieten“, meint Miba Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer. Einige Beispiele: Leistungswiderstände der Miba Group sind bereits heute in zahlreichen Elektrofahrzeugen im Serieneinsatz, unter anderem beim weltweit größten eAuto-Hersteller. Die Miba Pin-Winding-Technologie für Statoren in Elektromotoren erhöht deren Wirkungsgrad. Zudem baut die Miba für Kunden in der Automobilindustrie Produktionsanlagen für eMotor-Statoren.

White Paper zum Thema

Mit dem Miba FLEXcooler hat das Unternehmen ein flexibles, sich der Form der Batterie anpassendes Kühlsystem entwickelt. Die Miba POWERFUSE trennt bei Unfällen oder technischen Störungen binnen Sekundenbruchteilen die Batterie von Hochvolt-Bordnetz des eAutos und sorgt so für die Sicherheit von Insassen und Helfern. Und die von der Miba entwickelten Axialflussmotoren zeichnen sich durch hohe Drehmomentdichte und ein ruhiges Laufverhalten aus – vor allem elektrisch angetriebene Aktuatoren und Pumpen gehören zu den Anwendungsfeldern, wo diese Argumente besonders wichtig sind.

Mehr als 100 Millionen Euro Investitionen bis 2025 geplant

Die Miba will auch weiterhin die eMobility mit ihren Innovationen proaktiv mitgestalten. „Dafür investieren wir bis ins Jahr 2025 mehr als 100 Millionen Euro“, erklärt Miba Chef Mitterbauer. So wurde etwa am Standort Vorchdorf ein Miba eMobility Cluster aufgebaut. In der Steiermark investiert das Unternehmen momentan an zwei Standorten in Produktionsanlagen für passive Leistungselektronik-Komponenten in Elektrofahrzeugen. Es wird eine digitalisierte, den strengen Standards der Automobilindustrie entsprechende Serienfertigung aufgebaut.

Innovative Zukunftsgestalter gesucht

Um das eMobility Geschäft weiter erfolgreich aufzubauen, sucht die Miba laufend zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Mit unserem starken Fokus auf Innovation und Technologie bieten wir vor allem neugierigen, weltoffenen Menschen ein ideales Arbeitsumfeld“, meint F. Peter Mitterbauer: „Gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wollen wir die Zukunft gestalten. Ihre Kreativität, ihr Know-how und ihr Einsatz sind die Grundlagen unseres Erfolgs.“ (red)