Textilindustrie

Wolford: Chinesen erhöhen auf 58 Prozent

Der Anteil des chinesischen Investors Fosun an Wolford steigt auf 58 Prozent. Das Vorarlberger Textilunternehmen hat zuletzt Verluste geschrieben. Fosun stieg im März ein.

Der Anteil des chinesischen Investors Fosun am Vorarlberger Strumpf-und Wäschehersteller Wolford ist durch das Pflichtangebot um 7,17 Prozentpunkte gestiegen - von 50,87 auf 58,05 Prozent. Das gab das an der Wiener Börse notierte Unternehmen in einer Pflichtmitteilung bekannt. Innerhalb der Nachfrist bis zum 9. August können Aktionäre ihre Anteilsscheine weiterhin für 13,77 Euro pro Aktie an Fosun verkaufen.

Die Anfang März bekanntgegebene Mehrheitsübernahme von Wolford durch die Chinesen ist seit kurzem vollzogen. Fosun hatte die Anteile von der WMP Familien-Privatstiftung, Sesam Privatstiftung und M. Erthal & Co. Beteiligungsgesellschaft m.b.H. sowie von nahe stehenden natürlichen Personen um 12,80 Euro je Aktie gekauft.

Wolford war seit Monaten auf der Suche nach einem Investor. Das in Turbulenzen geratene Unternehmen, das rund 1.500 Mitarbeiter - davon allein rund 700 am Standort Bregenz - beschäftigt, hat zuletzt Verluste geschrieben. Die Fosun-Übernahme bringt dem Wäschehersteller dringend benötigtes frisches Geld. (apa/red)

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